In der 2. Klasse Triestingtal blickt Thomas Markytan, Trainer des SC Pfaffstätten, auf eine ereignisreiche Saisonhälfte zurück. Der Klub überwintert auf dem zweiten Tabellenplatz hinter SC Alland und hat sich mit einer starken Serie nach oben gearbeitet. Nach einem 0:0 gegen ATSV Teesdorf folgten vier Siege in Serie – unter anderem gegen SC Felixdorf, ASK Blumau, SG Weissenbach/Klausen-L./A. KM II und 1. SC Sollenau. Markytan betont, dass sein Team durch kluge Planung und großen Zusammenhalt in einer engen Liga spürbar an Stabilität gewonnen habe – und dass die kurze Pause genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Ziel ist nun, den Lauf auch im Frühjahr fortzusetzen.

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Die erste Saisonhälfte beschreibt Markytan als Wechselspiel aus kurzer Schwächephase und überzeugender Antwort. „Wir sind gut in die Saison gestartet, haben aber aus unserer Überlegenheit zu wenig gemacht“, erklärt der Trainer. Eine spielfreie Woche brachte die nötige Erholung – danach legte Pfaffstätten eine Serie ohne Gegentor hin und pirschte sich wieder an die Spitze heran.
Laut Markytan holte die Mannschaft „teilweise glücklich, teilweise durch sehr gute Spiele“ die entscheidenden Zähler, um die starke Position in der Tabelle zu festigen. Dass auch die Konkurrenz patzte, spielte Pfaffstätten zusätzlich in die Karten.
Nach den jüngsten Erfolgen ist die Stimmung im Klub ausgezeichnet. „Nach dem letzten Spiel hat man den Aufschwung richtig gespürt“, so Markytan. Gleichzeitig wartet im Frühjahr Arbeit: Die junge Altersstruktur erschwert es bisweilen, in der Vorbereitung alle Spieler voll einzubinden – etwa wegen familiärer oder beruflicher Verpflichtungen.
Dennoch sieht der Trainer eine hochmotivierte Einheit, die geschlossen an den nächsten Schritten arbeitet. Der Kader bleibt stabil; ergänzt wird er durch einen jungen Neuzugang, der „zur Pfaffstätten-Philosophie passt“ und behutsam an den Kampfmannschaftsbetrieb herangeführt werden soll.
Einige verletzte Akteure aus dem Herbst fehlen weiterhin, zwei Spieler müssen sogar operiert werden. Das schränkt die Optionen ein, schmälert aber nicht die Entschlossenheit der Mannschaft. Markytan sieht die Stärke weniger in Einzelleistungen als in der Geschlossenheit: „Wir sind ein Team junger Spieler, das gemeinsam arbeitet.“ Führungsfiguren entwickeln sich Schritt für Schritt – und die Richtung stimmt.
Für das Frühjahr setzt der Trainer auf dieselbe Mischung aus Disziplin, Teamleistung und jugendlicher Energie, die Pfaffstätten bereits auf Platz zwei geführt hat. In einer engen Tabelle ist noch alles möglich – vorausgesetzt, die Mannschaft bleibt konstant und hält am eingeschworenen Teamgeist fest.