Spielberichte

„Die Mannschaft hat sehr gut funktioniert“: Ilie Bejerita führt ESV Keyif Krems an die Spitze

ESV Krems

Nach einer überzeugenden Hinrunde hat Ilie Bejerita seinen ESV Keyif Krems an die Tabellenspitze der 2. Klasse Wachau/Donau geführt. Das Team präsentiert sich stabil und konstant – getragen von Geschlossenheit, Teamgeist und einer klaren Spielidee. In den jüngsten Pflichtspielen feierten die Kremser mehrere Siege und holten zudem ein wichtiges Remis, darunter ein klarer Erfolg gegen den SV Zwentendorf und ein wertvoller Punkt beim SK Tulbing. Mit dieser Form wirkt die Mannschaft sowohl physisch als auch mental bestens für die Rückrunde gerüstet.

Weiß-Goldene Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Eine Hinrunde auf Spitzenniveau

Ilie Bejerita blickt im Gespräch auf eine Saisonhälfte zurück, die ganz im Zeichen des Kollektivs stand. „Wir hatten in der Hinrunde einen sehr guten Kader, und die komplette Mannschaft hat funktioniert – auch wenn der eine oder andere mal gefehlt hat. Die, die eingesprungen sind, haben nahtlos geliefert; man hat nicht gemerkt, dass sie schwächer sind“, betonte der Trainer.

Auffällig: Krems kam ohne langwierige Ausfälle durch die erste Saisonhälfte – ein Ergebnis von Trainingsfleiß und sorgfältiger Vorbereitung, wie Bejerita hervorhebt. Mit dieser Geschlossenheit feierte das Team unter anderem gegen den SV St. Andrä-Wördern und den SC Traismauer wichtige Siege, ehe man beim SK Tulbing ein hart erkämpftes Remis mitnahm.

Stabilität als Erfolgsfaktor

Die Tabellenspitze kam nicht von ungefähr. ESV Keyif Krems überzeugte in nahezu allen Saisonphasen mit einer starken Balance zwischen solider Defensive und kreativen Offensivmomenten. Der Trainer lobte ausdrücklich Einsatz und Disziplin im gesamten Kader: „Es sind generell alle sehr brav“, sagte Bejerita auf die Frage, ob einzelne Spieler besonders herausgestochen seien.

Diese mannschaftliche Geschlossenheit zeigt sich auch darin, dass Ausfälle kaum ins Gewicht fielen und taktische Umstellungen flexibel umgesetzt wurden. Der jüngste Erfolg gegen den SV Zwentendorf war dabei nicht nur eine Pflichtaufgabe, sondern auch ein Symbol für die mentale Stärke des Teams – eine klare Bestätigung für Bejeritas Philosophie, auf Kontinuität statt auf ständige Wechsel zu setzen.

Positive Aussichten für die Rückrunde

In der Winterpause blieb die Grundstruktur des Vereins stabil – personell ebenso wie organisatorisch. „Nein, alles bleibt wie gehabt“, so der Trainer zur Situation im Umfeld. Gleichzeitig deutete er auf punktuelle Verstärkungen hin: „Wir haben ein paar Neuzugänge, wir müssen schauen, wie sie sich integrieren, aber ich glaube, das wird das kleinste Problem sein.“

Mit dieser Zuversicht geht Krems in die entscheidende zweite Saisonhälfte. Die Formkurve spricht für Bejeritas Team; jetzt gilt es, diese Linie fortzuführen und die spielerische Leichtigkeit der Hinrunde zu konservieren. „Die Stimmung ist sehr gut. Die Jungs sind bereit für die Rückrunde“, fasste Bejerita zum Abschluss zusammen – ein Statement, das den Optimismus im Lager der Kremser unterstreicht.