Spielberichte

Vincent Bögi (Trainer SV Zwentendorf): „Wir waren klar dominant“

USV Furth
SV Zwentendorf

Auswärtssieg in der 2. Klasse Wachau/Donau: Der SV Zwentendorf setzte sich beim USV Furth mit 2:0 (1:0) durch. Daniel Strohmayer traf vor der Pause, Bernhardt Leinfellner legte nach. Trainer Vincent Bögi sprach von einer klaren Dominanz und betonte die Bedeutung des Führungstreffers. Seine Elf hätte zur Halbzeit aus seiner Sicht höher führen können – am Ende stand ein verdienter Dreier in der 19. Runde.

Sechs Weiß-Grüne Bälle auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Frühe Kontrolle, Strohmayer stellt vor der Pause auf 0:1

Von Beginn an hatte Zwentendorf mehr vom Spiel, suchte die Präsenz in der gegnerischen Hälfte und setzte Furth immer wieder unter Druck. Trainer Vincent Bögi brachte es knapp auf den Punkt: „Wir waren klar dominant und hätten zur Halbzeit schon höher führen müssen.“ Belohnt wurde dieser Auftritt in der 32. Minute, als Daniel Strohmayer zur 1:0-Führung traf. Genau dieser Moment war es, auf den Bögi vor und nach dem Spiel immer wieder verwies: „Das erste Tor war wichtig – Hauptsache, wir gehen in Führung.“ Mit dem 0:1 zur Pause war aus Zwentendorfer Sicht die Richtung vorgegeben, auch wenn laut Bögi „eigentlich mehr drinnen“ gewesen wäre.

Leinfellner legt nach – Zwentendorf bleibt am Drücker

Auch nach dem Seitenwechsel ließ der SVZ nicht locker, blieb das aktivere Team und suchte die Entscheidung. Furth fand nur selten Anschluss, Zwentendorf kontrollierte weite Strecken und ließ hinten wenig zu. In der 70. Minute fiel dann der Deckel: Bernhardt Leinfellner erhöhte auf 0:2 und brachte den Auswärtssieg auf die sichere Schiene. Bögi hob dabei vor allem das Kollektiv hervor: „Es war die Mannschaftsleistung. Jeder hat für den Sieg alles gegeben.“ Zum Schiedsrichter wollte der Coach nichts sagen: „Kein Kommentar zum Schiedsrichter.“ 

Respekt für Furth, Arbeit im Training – und Sorgen um „Reini“

Bei aller Freude über die drei Punkte fand Vincent Bögi auch anerkennende Worte für den Gegner: „Furth ist eine junge Mannschaft, die viel Potenzial hat.“ Gleichzeitig blickte er schon nach vorne: „Natürlich gibt es Dinge zu verbessern, das werden wir im Training angehen.“ In der Tabelle lag Zwentendorf vor dem Spiel hinter Furth – umso wichtiger war der Auswärtssieg zum Start in die Schlussphase der Saison. Überschattet wurde der Nachmittag von einer personellen Sorge. Bögi sagte: „Unser Spieler Reini wurde mit der Rettung abtransportiert. Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass er schnell wieder zurückkommt.“ Für Zwentendorf gilt nun: auf dieser Leistung aufbauen, Ruhe bewahren und im nächsten Spiel nachlegen.

2. Klasse Wachau/Donau: USV Furth : Zwentendorf - 0:2 (0:1)

  • 70
    Bernhardt Leinfellner 0:2
  • 32
    Daniel Strohmayer 0:1