Spielberichte

Ilie Bejerita (Trainer ESV Keyif Krems): 'Von der ersten bis zur letzten Minute dominant'

USC Grafenwörth
ESV Krems

In der 2. Klasse Wachau/Donau setzte sich ESV Keyif Krems auswärts beim USC Grafenwörth klar mit 6:0 (3:0) durch. Die Gäste führten nach einer Minute und ließen bis zum Schlusspfiff nichts anbrennen. Trainer Ilie Bejerita brachte es nach dem Abpfiff schlicht auf den Punkt: „Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute dominant.“ Den Unterschied sah er vor allem in der eigenen Klasse: „Der Unterschied lag in der Qualität.“ Trotz Kantersieg forderte er mehr Schärfe im Abschluss.

Fußball mid kantigem Desin in Weiß, Schwarz und Neonfarben auf Rasen

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Krems legt früh vor und bringt das Spiel schnell auf Schiene

Der Start hätte für ESV Keyif Krems kaum besser laufen können: Bereits in der 1. Minute drückte Bujar Hajrulahi den Ball zum 0:1 über die Linie und gab damit die Richtung vor. In der Folge blieben die Gäste das aktivere Team und setzten nach, ohne Hektik aufkommen zu lassen. Noch vor der Pause stellten sie die Weichen endgültig: In Minute 34 erhöhte Denis Sebastian Danca auf 0:2, nur fünf Minuten später legte Dzezahir Ismajli das 0:3 nach – mit diesem Polster ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel blieb Krems am Drücker: Danca schnürte in der 55. und 60. Minute seinen Dreierpack und schraubte das Ergebnis auf 0:5, ehe Marian Stancik in der 90. Minute den 0:6-Endstand fixierte. „Wir waren über 90 Minuten komplett dominant“, resümierte Bejerita die klare Angelegenheit ohne Schnörkel.

Bejeritas Fazit: Vieles top – beim Abschluss geht noch mehr

In seiner Analyse blieb Ilie Bejerita konsequent bei der einfachen Botschaft: „Es hat alles super funktioniert.“ Er wollte den Sieg nicht an einem einzelnen Knackpunkt festmachen und sagte auf die Frage nach dem entscheidenden Moment nur: „Nein.“ Gleichzeitig zeigte der Coach trotz der sechs Treffer den Anspruch der Kremser auf: „Die Chancenverwertung müssen wir ein bisschen verbessern. Alles andere war gut.“ Das passt zum Bild eines Teams, das über weite Strecken die Kontrolle hatte, früh in Führung ging und danach konsequent nachlegte. Bejerita sah keinen Grund, viel zu interpretieren – für ihn war es die Summe der eigenen Stärken, die den Unterschied ausmachte: „Der Unterschied lag in der Qualität.“ Mehr Worte brauchte es an diesem Nachmittag nicht.

Spitze untermauert, ruhiger Nachmittag – und der Blick nach vorn

Mit dem 6:0 in Grafenwörth untermauert ESV Keyif Krems seine Rolle als Tabellenführer und sendet ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz. Hinten ließ die Mannschaft wenig zu, vorne nutzte sie die Phasen, in denen sich die Räume boten – auch wenn der Trainer die Effizienz noch schärfen will. Zum Schiedsrichter hatte Bejerita nur einen kurzen Satz parat: „Der Schiedsrichter war in Ordnung.“ Über den Gegner verlor der Coach keine großen Worte, seine Perspektive blieb auf das eigene Team gerichtet. Für die nächsten Wochen ist die Marschroute klar: mit derselben Klarheit auftreten, die Kontrolle behalten und vor dem Tor noch zielstrebiger werden – dann bleibt Krems in der 2. Klasse Wachau/Donau das Maß der Dinge.

2. Klasse Wachau/Donau: Grafenwörth : ESV Krems - 0:6 (0:3)

  • 90
    Marian Stancik 0:6
  • 60
    Denis Sebastian Danca 0:5
  • 55
    Denis Sebastian Danca 0:4
  • 39
    Dzezahir Ismajli 0:3
  • 34
    Denis Sebastian Danca 0:2
  • 1
    Bujar Hajrulahi 0:1