Nach einer schwierigen Hinrunde in der 2. Klasse Waldviertel Süd/Yspertal zieht Kreshnik Avdullahu, Trainer des USV Bleicher Weiten, ein ehrliches Zwischenfazit. Der Coach spricht über Verletzungspech, neue Legionäre, Teamgeist und den Auftakt in die Vorbereitung. Sein Team blieb zuletzt gegen Waldhausen/Gloxwald chancenlos, rangiert nach 13 gespielten Runden auf Tabellenrang sieben und sucht für die Rückrunde nach Konstanz. Trotz persönlicher Rückschläge hält Avdullahu unbeirrt an seiner Überzeugung fest: „Ich glaube an meine Mannschaft – der Weg führt nur gemeinsam nach vorne.“

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Die erste Saisonhälfte verlief für den Verein aus Weiten wechselhaft. Auf einen starken Start folgten Partien, in denen laut Avdullahu „auch sehr viel Pech“ mitspielte. Die letzten Wochen vor der Winterpause waren besonders hart: Auf ein Remis gegen den SV Yspertal und einen Auswärtssieg bei der TSU Martinsberg folgten drei Niederlagen – gegen Ybbs II, gegen Kirchschlag/Waldv. und schließlich gegen den Tabellenführer Waldhausen/Gloxwald.
Am Teamgeist änderte das wenig: „Die Stimmung im Verein und in der Mannschaft ist sehr gut. Ich spüre einen super Zusammenhalt.“
Besonders bitter war eine persönliche Hiobsbotschaft: Kreshnik Avdullahu zog sich während eines Testspiels einen Kreuzband- und Meniskusriss sowie Verletzungen an den Seitenbändern zu. Damit ist seine Saison beendet. Trotzdem denkt der Trainer positiv: „Ich werde wieder zurückkommen. Wir haben eine gute Mannschaft, die zusammenhält. Sie wird das auch ohne mich auf dem Platz meistern.“
Auch im Kader selbst gab es Umstellungen: Die bisherigen Legionäre verließen den Verein, drei neue Spieler wurden geholt. Zudem kehrte Samuel Sartori zu Axendorf zurück. Länger ausfallen wird mit Dominik Hellerschmid nach einer Nasen-OP ein weiterer Akteur, ansonsten bleibt der Kader intakt.
Avdullahu hebt in seinen Aussagen immer wieder hervor, wie wichtig ihm die mannschaftliche Entwicklung ist. Namen einzelner Spieler nennt er bewusst nicht: „Mir ist wichtig, dass die Mannschaft zusammenhält und wächst.“ Viele seiner Akteure engagieren sich zusätzlich im Nachwuchsbereich, was der Trainer ausdrücklich lobt.
Beeindruckt zeigte er sich von der Konkurrenz aus Waldhausen: „Waldhausen hat mich wirklich beeindruckt – mit Spielweise, Disziplin und Kampfgeist.“ Gleichzeitig verweist er auf sein Fußball-Grundgesetz: „Am Ende gleicht sich im Fußball vieles aus.“ Avdullahu blickt nach vorn: verletzungsfrei bleiben, konstant punkten und als geschlossenes Team stärker zurückkehren – das ist das Ziel für die Rückrunde.