Nach dem intensiven Duell in der 2. Klasse Waldviertel Süd/Yspertal ordnete Markus Aichinger den Auftritt seines SV Yspertal gegen die SG Sallingberg/Ottenschlag mit klaren Worten ein. Der Trainer sprach von einer selbstbewussten Vorstellung und einer Partie, die seine Mannschaft phasenweise kontrollierte. "Es war offen, mit vielen Aktionen." Genau diese Offenheit prägte den Charakter des Spiels: hoher Vorwärtsdrang, zahlreiche Strafraumszenen – und dennoch das Gefühl, die Richtung weitgehend vorzugeben. Aichinger betonte Phasen mit deutlich mehr Ballbesitz; der 7:3-Sieg gehe in Ordnung und sei auch in dieser Höhe verdient. Zugleich würdigte er die Gegenwehr des Gegners und sprach von einem gelungenen ersten Spiel in der Rückrunde.

Image by Med Ahabchane from Pixabay
Die Marschroute war klar – getragen von Mut und Tempo. "Das System, das wir spielen wollten, haben wir sehr gut umgesetzt. Wir wollten offensiven Fußball spielen und den Gegner unter Druck setzen – das hat die Mannschaft sehr gut umgesetzt." Aichinger hob hervor, dass sein Team nicht nur früh anlief, sondern im eigenen Ballbesitz immer wieder saubere Lösungen fand. "Wir hatten phasenweise deutlich mehr Kontrolle und Ballbesitz als der Gegner." Das passte zum Gesamtbild einer Begegnung, in der die Gastgeber mutig nach vorne spielten, das Tempo hochhielten und die Dynamik des Spiels bestimmten.
Vor dem Tor zeigte sich die Mannschaft entschlossen. "Wir haben einige gute Chancen vorgefunden, und hätten sogar noch mehr Tore schießen können." Gleichzeitig blieb Aichinger fair in der Bewertung der Gäste: "Der Gegner hat sich die drei Tore, die er geschossen hat, verdient und hätte auch noch mehr machen können." Ein besonderer Akzent kam von den Unterschiedsspielern in der Offensive: "Besonders hervorheben möchte ich unsere zwei Dreierpack-Schützen, Rene Schaumüller und Michal Jilek, die einen sehr guten Tag erwischt haben und mit starken Einzelaktionen das Spiel geprägt haben." Am Ende stand ein 7:3 – Ausdruck der Zielstrebigkeit im letzten Drittel und einer Partie, die nie verflachte.
Bei aller Offensivfreude blieb der Blick für die Details. "Standardsituationen hat es schon gegeben. Was mir im Kopf geblieben ist, ist das erste Gegentor: Das war ein Standard vom Gegner (Pavel Korabarov), und da hat bei uns die Zuordnung nicht gepasst. Das müssen wir in den kommenden Wochen verfeinern." Auch vom Punkt gab es brisante Momente – mit kühlem Kopf gelöst: "Es hat zwei Elfmeter gegeben, je einen pro Team. Beide wurden souverän verwertet und die Entscheidungen waren korrekt." Der Beginn war wackelig, die Reaktion stark: "Wir haben uns die ersten zehn, fünfzehn Minuten schwergetan, da waren wir ziemlich nervös." Aber umso länger das Spiel dauerte desto besser fanden wir ins Spiel. Der Weg bleibt derselbe – mit Feinschliff: "Wir werden genauso weitertrainieren wie bisher, unsere Spielweise beibehalten und weiterhin offensiven Fußball spielen."
Abschließend fasste Aichinger die Stimmung zusammen: "Eine sehr gute Leistung von meiner Mannschaft, von jedem Einzelnen. Der Sieg geht in Ordnung und ist verdient – auch in dieser Höhe. Der Gegner hat tapfer dagegengehalten. Ein tolles erstes Spiel in der Rückrunde."