In der 2. Klasse Waldviertel Süd hat Union Sportclub Pöggstall Jägerbau am Sonntag SG Sallingberg/Ottenschlag mit 4:1 besiegt. Das Ergebnis klingt deutlich, und nach Ansicht von Trainer Stefan Fuchs war der Heimsieg auch hochverdient. Ganz zufrieden war er trotzdem nicht, weil seine Mannschaft vor allem vor der Pause aus ihrer Überlegenheit noch deutlich mehr hätte machen können und trotz vier Treffern einige Chancen ungenutzt ließ.

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Pöggstall hatte die Partie von Beginn an gut im Griff und setzte die Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel. Simon Pichler brachte die Gastgeber in der 23. Minute mit 1:0 in Führung, Markus Sandler erhöhte elf Minuten später auf 2:0. Für Fuchs war genau dieser zweite Treffer ein wichtiger Moment in einer Phase, in der sein Team schon klar den Ton angegeben hatte. „Ich war von Anfang an positiv eingestimmt, dass wir diese Partie positiv abschließen können, aber das 2:0 war auf jeden Fall eine große Erleichterung“, sagte der Trainer. Dass Jan Husek in der 38. Minute nach einem Schlampigkeitsfehler auf 2:1 verkürzte, störte das Gesamtbild aus Sicht der Gastgeber zwar kurz, änderte aber nichts an seiner Einschätzung. „In der ersten Halbzeit waren wir klar die dominierende Mannschaft“, betonte Fuchs und legte nach: „Wir hätten in der ersten Halbzeit noch das dritte, vierte, fünfte Tor schießen können.“
Der zweite Durchgang verlief aus Sicht des Trainers nicht mehr ganz so sauber wie die erste Hälfte. Fuchs sprach davon, dass „ein bisschen der Faden weg“ gewesen sei und Sallingberg/Ottenschlag dadurch besser in die Begegnung gefunden habe. Gerade in dieser Phase zeigte sich, dass Pöggstall die Partie zwar nicht mehr so klar bestimmte wie davor, den Gegner aber trotzdem weiter unter Kontrolle hatte. Entscheidend war, dass die Heimelf rechtzeitig wieder nachlegte. Raphael Klammer stellte in der 65. Minute auf 3:1 und sorgte damit für klare Verhältnisse, ehe Matthias Wagner in der 76. Minute den 4:1-Endstand fixierte. Fuchs sah darin die logische Fortsetzung eines insgesamt starken Auftritts: „Im Großen und Ganzen war der Sieg mehr als verdient.“ Dass sein Team auch in dieser Phase noch weitere Möglichkeiten hatte, passte zu seinem Gesamturteil über den Nachmittag.
Besonders zufrieden war der Pöggstaller Trainer mit der Art, wie seine Mannschaft als Einheit gearbeitet hat. „Die größte Stärke war die mannschaftliche Geschlossenheit, die Zusammenarbeit, das Spiel gegen den Ball und das Kreieren von Chancen“, sagte Fuchs. Genau darin sah er die Grundlage dafür, dass Sallingberg/Ottenschlag über weite Strecken nur reagieren konnte. „Wir haben den Gegner gar nicht ins Spiel kommen lassen. Der Gegner ist eigentlich nur immer hinterhergelaufen“, meinte er, auch wenn er die kurze bessere Phase der Gäste nach der Pause durchaus anerkannte. Dass am Ende trotzdem nicht nur Lob blieb, lag an der Chancenverwertung. „Wir müssen noch viel effektiver werden“, forderte Fuchs und machte klar, dass ihn die liegengelassenen Möglichkeiten trotz des 4:1 beschäftigen. Unterm Strich überwog aber die Zufriedenheit, denn Pöggstall holte einen verdienten Heimsieg und hält nach sechs Runden nun bei acht Punkten.