In der 2. Klasse Waldviertel Süd hat SV Leiben gegen SG Sallingberg/Ottenschlag mit 9:0 gewonnen und damit einen Nachmittag erlebt, den Josef Hollnsteiner sehr klar einordnete. Der Obmann-Stellvertreter sprach von einer Mannschaftsleistung, die "von Anfang an bis zum Schluss dominierend" gewesen sei. Nach dem 3:0 zur Pause legte Leiben in der zweiten Hälfte noch sechs Treffer nach und blieb damit im Spitzenfeld.

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Leiben machte gleich deutlich, in welche Richtung diese Partie gehen würde. Schon in der 6. Minute brachte Markus Gruber die Gastgeber 1:0 in Führung, in der 14. Minute legte Marco Baireder das 2:0 nach. Für Hollnsteiner war genau das der Eindruck des gesamten Nachmittags. "Wir waren die bessere Mannschaft und die ganze Mannschaft hat gut gespielt", sagte er. Kurz vor der Pause erhöhte Gruber noch auf 3:0, damit war die frühe Überlegenheit auch auf der Anzeigetafel klar zu sehen. Dazu passte Hollnsteiners Einschätzung, dass Leiben das Spiel von Beginn an im Griff hatte und Sallingberg/Ottenschlag kaum zur Entfaltung kommen ließ.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Leiben am Drücker und machte aus der klaren Führung einen ganz deutlichen Sieg. Fabian Rameder traf in der 47. und 52. Minute zum 4:0 und 5:0, ehe Markus Gruber mit seinem dritten Treffer auf 6:0 stellte und damit seinen Dreierpack komplett machte. Nur drei Minuten später gelang auch Rameder sein drittes Tor des Tages. Die Rote Karte gegen Markus Lechner in der 67. Minute kam für Sallingberg/Ottenschlag noch dazu, entschieden war die Partie zu diesem Zeitpunkt aber schon längst. Robert Sivric erhöhte in der 72. Minute auf 8:0, den Schlusspunkt setzte Qendrim Morina in der 90. Minute zum 9:0.
Hollnsteiner hob nach dem Spiel nicht nur die beiden Dreifachtorschützen hervor, sondern den gesamten Auftritt seiner Mannschaft. "Wir waren die spielstärkere Mannschaft", sagte er, und er betonte mehrmals, dass Leiben hinten praktisch nichts zugelassen habe. Die Entstehung der Tore beschrieb er insgesamt schlicht, aber treffend: "Ein schöner Pass aus dem Mittelfeld auf den Stürmer, und der hat das kaltschnäuzig ausgenutzt." Trotz personeller Sorgen fiel das Urteil daher sehr positiv aus. "Bei uns haben drei Leute nicht gespielt", erklärte Hollnsteiner, verwies auf Ausfälle und lobte gerade deshalb die jungen Spieler. Auch mit der Spielleitung war er zufrieden: "Der Schiedsrichter war ausgezeichnet." Sein Gesamtfazit fiel eindeutig aus: "Die ganze Mannschaft war hervorragend." Leiben geht damit als Tabellenzweiter mit viel Rückenwind in die nächste Woche.