Spielberichte

SV Eibenstein, Trainer Philip Weinberger: „Wir sind eine Einheit – Platz drei bestätigt unseren Weg“

SV Eibenstein

In der 2. Klasse Waldviertel Zentral zieht Philip Weinberger, Trainer des SV Eibenstein, eine positive Bilanz der abgelaufenen Herbstsaison. Seine Mannschaft beendete die Hinrunde auf Rang drei – punktgleich mit einem direkten Rivalen und nur knapp hinter der Tabellenspitze. Weinberger betont die Konstanz seines Teams, die Entwicklung über den Herbst und die Bedeutung des geschlossenen Mannschaftsgeists. Nach einer intensiven Vorbereitung mit Fokus auf Fitness und Taktik blickt der Coach optimistisch auf die anstehende Frühjahrsphase.

Zwei Spieler in weißen und roten Dressen im Zweikampf um den Ball

Foto von Emma Benedict auf Unsplash

Konstanz als Schlüssel zur starken Herbstsaison

Weinberger zeigt sich im Rückblick sichtlich zufrieden: „Wir haben sehr gut in die Saison begonnen, waren über den Herbst großteils konstant und haben viele starke Spiele gezeigt.“ Besonders die Heimauftritte hebt er hervor, in denen seine Elf nach der Pause noch einmal an Tempo zulegen und die Partie kontrolliert gestalten konnte.

Auch zwei hart erarbeitete Auswärtssiege sieht der Trainer als Beleg für die spielerische Reife seiner Truppe. Einziger Wermutstropfen war eine Heimniederlage gegen den späteren Herbstmeister, die trotz guten Beginns schmerzte. Dennoch bewertet er den dritten Tabellenrang als Erfolg: „Mit dem dritten Platz nach dem Herbst kann man sehr zufrieden sein.“

Training, Neuzugänge und neue Dynamik

Bereits seit zwei Wochen befindet sich die Mannschaft wieder in der Vorbereitung. Weinberger beschreibt eine engagierte Stimmung: „Die Spieler ziehen mit, wir haben mehrere Laufeinheiten absolviert und arbeiten intensiv an Fitness und Ausdauer.“ Der Kunstrasen ermögliche zudem gezieltes Techniktraining. Auch im taktischen Bereich möchte der Trainer die Mannschaft weiterentwickeln.

Im Angriff gab es einen Eins-zu-eins-Tausch: Während Zbynek Musiol den Verein verlassen hat – „Zbynek Musiol hat vorne wirklich gut gearbeitet und seine Tore geschossen“ –, wurde mit Stanislav Pacholik ein Offensivspieler verpflichtet, der dem Angriffsspiel neue Möglichkeiten eröffnen soll: „Vorne haben wir eine neue Waffe, die wir in Szene setzen müssen.“ Der Kader wurde außerdem leicht vergrößert, um sowohl in der Kampfmannschaft als auch in der Reserve breiter aufgestellt zu sein. Lediglich Christian Brunner fällt noch kurzzeitig aus, soll aber bis zum Saisonauftakt wieder einsatzfähig sein.

Stabilität, Teamgeist und Herausforderungen im Frühjahr

Strukturell sieht der Trainer den Verein in Bestform: „Der SV Eibenstein ist sehr gut aufgestellt. Die Aufgaben sind auf mehrere Schultern verteilt, und die Zusammenarbeit funktioniert bestens.“ Besonders stolz ist er auf den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft: „Wir sind eine richtige Einheit, feiern Siege zusammen, unterstützen uns gegenseitig – das ist fast schon ein familiäres Verhältnis.“

Genau dieses Miteinander sei die Basis für die bisherigen Erfolge. Als sportlich stärksten Gegner der Hinrunde nennt er den späteren Herbstmeister. Für das Frühjahr erwartet Weinberger ein enges Rennen um die Spitzenplätze: Die Mannschaft, die am konstantesten bleibt und ihre Spiele gewinnt, werde am Ende den Meistertitel holen. Mit diesem Anspruch und einem klaren Plan in der Vorbereitung will der Coach die erfolgreiche Entwicklung seines Teams fortsetzen und den dritten Platz im Frühjahr weiter festigen – oder sogar angreifen.