In der 2. Klasse Waldviertel Zentral sorgt Stefan Eichhorn mit seinem UFC Arbesbach aktuell für Aufsehen. Nach fünf Siegen in Folge – unter anderem gegen Schrems II, Bad Großpertholz, UFC Rastenfeld, SC Pfaffenschlag und USV Windigsteig – hat sich die Mannschaft bis auf Rang vier der Tabelle vorgearbeitet. Im LigaPortal-Gespräch spricht der Trainer über den starken Teamzusammenhalt, gezielte Anpassungen im Kader und die anhaltend gute Stimmung im Verein. Arbesbach bleibt damit in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen und blickt optimistisch in die zweite Saisonhälfte.

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Die jüngste Siegesserie hat in Arbesbach für viel Selbstvertrauen gesorgt. Eichhorn betont: „Besonders gut funktioniert hat, dass wir als Team zusammengewachsen sind.“ Nach einer Phase intensiver Trainingsarbeit habe sich die Mannschaft sportlich wie menschlich deutlich weiterentwickelt.
Das spiegelt sich in der stabilen Tabellenposition und den fünf Erfolgen am Stück wider: Arbesbach liegt mit 25 Punkten auf Rang vier – punktgleich mit dem SV Eibenstein und knapp hinter Groß-Siegharts sowie Spitzenreiter SC Pfaffenschlag.
Ein wichtiger Baustein der positiven Entwicklung war laut Eichhorn das Trainingslager in Belek. „Das war sehr gut – sowohl von den Bedingungen her als auch von der Leistung der Spieler“, sagt der Coach zufrieden. „Wir haben viele junge, ehrgeizige Spieler und einen guten Mix in der Mannschaft.“
Neben den spielerischen Fortschritten wurde auch strukturell gearbeitet: Nach einem Abgang im Winter schloss Arbesbach die entstandene Lücke mit einem gezielten Neuzugang. Zudem wurde das Trainerteam erweitert, um breiter und qualitativ hochwertiger aufgestellt zu sein. „Wir sind überzeugt, dass uns das hilft, die jungen Spieler weiterzuentwickeln und im Trainingsalltag noch mehr Qualität zu bringen“, betont Eichhorn.
Personell läuft es derzeit stabil. Zwar gebe es – wie in jeder Vorbereitung – vereinzelt Kurzzeitverletzte, doch schwerwiegende Ausfälle blieben bislang aus. „Von größeren Verletzungen sind wir bis jetzt verschont geblieben“, sagt Eichhorn erleichtert. Für ihn steht ohnehin das Kollektiv im Mittelpunkt: „Ich sehe das als Mannschaftssport. Es ist genauso wichtig, wer auf dem Feld steht, wie jene, die in der Reserve bereit sind – das macht unsere Gesamtstärke aus.“ Trainingsbeteiligung, Zusammenhalt und die Unterstützung durch das Umfeld werden als außergewöhnlich positiv beschrieben.
So bleibt der Verein auf Kurs – sportlich erfolgreich, strukturell gefestigt und menschlich geschlossen. Für die kommenden Wochen setzt Eichhorn auf Kontinuität: Das erfolgreiche Gerüst soll beibehalten werden, um weiter vorne mitzuspielen. Die stabilen Leistungen aus der Hinrunde – etwa gegen Pfaffenschlag oder Windigsteig – geben Anlass, den eingeschlagenen Weg mit Selbstbewusstsein fortzusetzen.