Zwischen dem SV Hoheneich und dem SV Groß-Siegharts blieb nach dem 2:0 vor allem die Erkenntnis einer reifen Vorstellung. Fabian Krawczyk, Sportlicher Leiter des SV Hoheneich, ordnete das Duell in der 2. Klasse Waldviertel Zentral klar ein: Dominanz vor der Pause, viel Arbeit danach – ohne Hektik. „Wir hatten die besseren und mehr Chancen; ein 3:0 oder 4:0 wäre ebenfalls in Ordnung gewesen.“ Die Stimmung: zufrieden, fokussiert, mit Blick nach vorne – getragen von klarer Chancenmehrheit und intensiven Zweikämpfen.

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„In der ersten Halbzeit waren wir spielbestimmend und hatten die klareren Torchancen. Groß-Siegharts kam vor der Pause zu keiner Möglichkeit.“ Das frühe 1:0 unterstrich dieses Bild: In der 10. Minute traf David Smolen zur Führung, kurz vor der Pause erhöhte Matthias Fichtinger in der 44. Minute auf 2:0 – mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel verwaltete Hoheneich das Resultat konzentriert, hatte noch ein, zwei gute Gelegenheiten, insgesamt gestaltete sich die zweite Hälfte ausgeglichener.
„Es war ein sehr zweikampfbetontes Spiel. Beide Teams wollten unbedingt gewinnen und mussten viel investieren – mehr körperlich als technisch glänzend.“ Passend dazu blieben ruhende Bälle ohne große Wirkung: „Es gab keine wirklich gefährlichen Aktionen nach Standards – die Chancen entstanden aus dem Spiel heraus.“ Hoheneich setzte sich über Präsenz, Klarheit im Passspiel und Effizienz vor der Pause durch.
In heiklen Szenen blieb Krawczyk ausgewogen: Für den Schiedsrichter sei es „sicher nicht einfach gewesen, alles richtig zu pfeifen“. Mit etwas Glück wäre ein Elfmeter für Hoheneich möglich gewesen, eine klare Fehlentscheidung habe er jedoch nicht gesehen.
Der Fokus richtet sich nun auf die nächste Auswärtsaufgabe: Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen soll die Mischung aus Konsequenz vor der Pause und Stabilität danach auch dort zum Tragen kommen – am Ende, so Krawczyk, werde die Tagesverfassung entscheiden. Des weiteren wurde Sebastian Oels erfolgreich nach seiner zweiten Kreuzbandverletzung operiert. Die Hoheneicher widmen ihn den Sieg.