In Allentsteig bestimmten Emotionen und klare Worte den Abend: Für den USV Allentsteig ordnete Trainer Markus Maier eine intensive Partie gegen den ambitionierten SV Eibenstein ein – mit Phasenwechseln, vielen Zweikämpfen und knappen Entscheidungen, eingebettet in die 2. Klasse Waldviertel Zentral. „Das Ergebnis ist gerecht. Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft“, bilanzierte Maier.
Allentsteig legte früh den Grundstein: In der 14. Minute köpfte Matej Gorelka nach einem Eckball zum 1:0 ein. Die Hausherren blieben vor der Pause effizient und erhöhten in Minute 36 durch David Prock auf 2:0. Maier: „In der ersten Halbzeit hatten wir die besseren Chancen, danach waren wir vor allem über Konter gefährlich.“ Mit diesem 2:0 ging es in die Kabinen.
Ruhende Bälle prägten das Geschehen, doch Allentsteig verteidigte die meisten Eckbälle konsequent. Auf der anderen Seite hielt der USV-Keeper mehrfach stark und bewahrte sein Team vor dem Anschlusstreffer. In der 77. Minute meldete sich Eibenstein dennoch zurück: Nach einem Freistoß drückte Mario Brunner den Ball zum 2:1 über die Linie.
„Es war ein hitzig geführtes Match auf beiden Seiten. Eibenstein will Meister werden, und wir haben alles dagegengesetzt“, betonte Maier. Das Kräfteverhältnis kippte nach einem Ausschluss spürbar, Eibenstein übernahm mehr Ballbesitz und Kontrolle. Zu den strittigen Szenen meinte der USV-Coach: „Die gelb-rote Karte war aus meiner Sicht überzogen. Und einige Abseitsentscheidungen waren fraglich – ohne Linienrichter ist das aber schwer zu erkennen.“ Für die nächsten Aufgaben gibt sich Maier kämpferisch: Wenn seine Mannschaft so auftritt wie an diesem Abend – lauffreudig und entschlossen –, „ist sicher etwas drinnen.“