In der 2. Landesliga West empfing der SC Gmünd den SC Hainfeld und feierte am Ende ein klares 5:2. Nach frühem Rückstand und dem erneuten 1:2 direkt nach der Pause legte Gmünd ab Minute 60 spürbar zu, stellte mit schnellem Umschalten die Weichen und traf dreimal binnen kurzer Zeit. Matchwinner war Dreifachtorschütze Simon Premm, dazu netzten Martin Held und Elias Früchtl. Aus Gmünds Sicht stand am Schluss ein verdienter Heimsieg nach starker letzter halber Stunde.

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Der Start lief nicht nach Plan: Hainfeld erwischte Gmünd und ging in Minute 25 durch Marcel Ladan 1:0 in Führung. Die Heimischen schüttelten sich kurz und kamen schnell zurück – vier Minuten später traf Simon Premm zum 1:1, mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Kaum war wieder angepfiffen, lagen die Gäste erneut voran: Marcel Varsanyi stellte in der 46. Minute auf 1:2. Doch Gmünd blieb dran. In der 52. Minute glich abermals Premm aus. Ab der Stunde kippte die Partie endgültig: Martin Held traf in Minute 65 zum 3:2, Elias Früchtl legte in der 69. nach, und Premm setzte mit seinem dritten Treffer in der 71. Minute den Schlusspunkt zum 5:2.
Wie kam der Bruch? Für Wolfgang Dürnitzhofer, Obmann-Stellvertreter des SC Gmünd, war der Schlüssel glasklar die Phase nach der Stunde. „Ab der sechzigsten Minute haben wir das Heft in die Hand genommen und wirklich sehr guten Fußball gezeigt“, sagte er. Besonders hob er das Umschalten hervor: „Wir sind schnell aus der Defensive rausgekommen, unsere Stürmer haben die Konter sauber zu Ende gespielt.“ Zuvor sei es ein „sehr gutes, schnelles, faires Spiel“ gewesen, in dem seine Mannschaft trotz der Rückschläge ruhig blieb.
In der Rückschau betonte Dürnitzhofer auch die Wirkung der ruhenden Bälle und das Durchhaltevermögen. Aus seiner Sicht hielten Standards die Hausherren im Spiel, bis das Umschaltspiel später voll griff. Hainfeld beschrieb er trotz des deutlichen Endstands als starken Gegner: „Hainfeld hat sehr gut dagegengehalten, eine technisch gute und faire Mannschaft.“ Auch mit dem Unparteiischen war er zufrieden: „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung.“ Insgesamt passte für ihn der faire Charakter der Partie. Die Kulisse tat ihr Übriges: „Wir hatten rund 250 Zuschauer, das war unser bestes Frühjahrsspiel. Die Leute waren begeistert.“ Mit nun 32 Punkten und einem Auftritt, der Mut macht, will Gmünd diesen Schwung in die letzten Runden mitnehmen.