In der 2. Klasse Wechsel belegt Manuel Mannsfeldner mit dem USC Hochneukirchen derzeit den dritten Tabellenrang. Nach elf Spielen und vier Siegen aus den letzten fünf Begegnungen präsentiert sich die Mannschaft in starker Form. Der Trainer blickt im Gespräch mit Ligaportal auf eine überzeugende erste Saisonhälfte zurück – geprägt von Teamgeist, Kontinuität und der erfolgreichen Integration junger Akteure. Sowohl im Umfeld als auch in der Mannschaft herrscht eine positive Stimmung, die Zuversicht für die kommenden Aufgaben vermittelt. Besonders erfreulich: Der Verein blieb personell stabil, und ein wichtiger Spieler steht nach einer Verletzung kurz vor dem Comeback.

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Die jüngsten Ergebnisse des USC Hochneukirchen unterstreichen den positiven Trend: Siege gegen USV Kirchberg, ASK Ternitz, Natschbach-L. und FC St. Egyden/Stfd. sowie lediglich eine Niederlage gegen SC Neunkirchen brachten die Mannschaft auf Platz drei der Tabelle. „Wir haben unsere jungen Spieler sehr gut integriert“, erklärt Mannsfeldner zufrieden.
Die Entwicklung zeige, wie gut die Mischung im Team derzeit funktioniere. Auch das Betreuerteam blieb unverändert: „Alles top“, lobt der Coach das gewachsene Vertrauen innerhalb des Vereinsgefüges. Diese Konstanz im Umfeld und die Stabilität im Kader sorgen für Ruhe und berechenbare Abläufe – ein entscheidender Faktor im Amateurfußball, wo personelle Fluktuation oft den Rhythmus stört.
Die Stimmung innerhalb der Mannschaft beschreibt Mannsfeldner als „absolute Aufbruchsstimmung“. Besonders die jungen Spieler tragen diese Dynamik mit: „Die jungen Spieler ziehen absolut mit, und das ist sehr positiv für den Verein.“ Dieses Engagement und der Wille, sich stetig zu verbessern, macht Lust auf mehr.
Der Trainer betont dabei, dass sich alle seine Akteure in den Dienst der Mannschaft stellen: Niemand drängt auf einen Wechsel, alle „wollen weiterhin für uns spielen“. Im fußballerischen Alltag zeigt sich der Erfolg dieser geschlossen auftretenden Einheit in einer kompakten Defensive und einer mutigen Spielanlage, die jüngst zu mehreren klaren Erfolgen führte.
Ein weiterer Hoffnungsträger für die restliche Saison ist die bevorstehende Rückkehr von Bernhard Pfeffer. Nach einem Kreuzbandriss arbeitet der erfahrene Spieler an seinem Comeback. „Wir hoffen, dass er wieder absolut durchstarten kann“, sagt Mannsfeldner. Seine Präsenz könnte der ohnehin stabilen Mannschaft zusätzliche Impulse verleihen. In Sachen Gegneranalyse zeigt sich der Hochneukirchner Trainer gelassen: „Wir sind mit allen Gegnern auf Augenhöhe. Es gab keinen, der uns wirklich deutlich überlegen war.“ Das spricht für eine ausgeglichene Liga und zeigt zugleich das Selbstvertrauen seines Teams.
Mit dieser Haltung und der aktuellen Formkurve hat Hochneukirchen alle Chancen, auch in der zweiten Saisonhälfte weiter oben mitzuspielen. Der Trainer bleibt dabei betont ruhig und fokussiert: Verbesserungspotenzial sieht er in den sogenannten „Schnittpartien“, jenen engen Spielen, in denen man bislang ein paar Punkte hat liegen lassen. Dennoch überwiegt die Zuversicht: Aufbruchsstimmung, Zusammenhalt und Stabilität zeichnen das aktuelle Bild eines Teams, das auf dem Weg nach oben ist.