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ASK Ternitz: Obmann Ayhan Atabinen: „Wir hoffen auf eine gute Rückrunde“

ASK Ternitz

Die Lage bei Ayhan Atabinen, Obamnn von ASK Ternitz, ist vor dem Rückrundenstart der 2. Klasse Wechsel klar umrissen: Nach einer schwierigen Hinserie setzt der Verein auf eine stabile Vorbereitung, interne Geschlossenheit und gezielte Anpassungen im Kader. Laut aktueller Ligadaten liegt ASK Ternitz mit sechs Punkten auf Rang zehn. Atabinen benennt die Probleme offen, formuliert zugleich konkrete Hoffnungen für die Rückrunde und schildert eine Mannschaft, die weitgehend gesund in den Neustart gehen soll. Seine Aussagen zeichnen ein nüchternes, aber handlungsorientiertes Stimmungsbild – inklusive eines fokussierten Blicks auf einen Eigenbauspieler, der sportlich wie menschlich Verantwortung übernimmt.

Nahaufnahme: Spieler setzt zum Eckball an

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Stimmung und Ziele vor dem Wiederstart

Zur Gemütslage im Team sagt Ayhan Atabinen: „Nicht wirklich euphorisch, aber wir wollen eine gute Rückrunde präsentieren. Die Stimmung in der Mannschaft ist okay.“ Mit Blick auf die Ausrichtung fürs Frühjahr betont er: „Die Hinrunde war für den Verein nicht okay – dass wir da mit sechs Punkten dastehen –, aber wir hoffen auf eine gute Rückrunde mit neuen Transfers, einer guten Mischung und darauf, das Positivste herauszuholen.“ Strukturell im Verein habe es zuletzt keine Umbrüche gegeben: „Alles beim Alten. Keine Änderungen im Vorstand oder im Verein selbst.“

Kaderstatus und Verletzungen

Personalpolitisch fasst Atabinen die jüngsten Schritte so zusammen: „Wir haben die Legionäre ausgetauscht – aktuell haben wir keine mehr –, ansonsten hat sich viel getan.“ Medizinisch ist die Ausgangslage positiv: „Verletzungsprobleme haben wir zum Glück nicht. Die Mannschaft sollte bis zum Meisterschaftsbeginn zu 100 Prozent fit dastehen.“

Eigenbauspieler im Mittelpunkt und Blick auf die Konkurrenz

Besonders hebt Ayhan Atabinen einen Spieler hervor, der auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt: „Es hat sich ein Spieler hervorgetan, zum Beispiel Christoph Ungersbäck, der Stammspieler ist und gleichzeitig für die Jugend sehr viel Zeit nimmt – er ist jetzt auch aktiv Trainer bei der U11. Ich bin sehr glücklich, dass wir einen Eigenbauspieler wie ihn in der Kampfmannschaft haben, der zugleich als Jugendtrainer vorangeht.“ Gefragt nach einem Gegner, der in der bisherigen Saison beeindruckte, hält er fest: „Aspang hat eine hervorragende Hinrunde gespielt. Wir werden sehen, was in der Rückrunde passiert.“

Zum Abschluss bleibt Atabinen höflich und geschlossen: „Von meiner Seite war’s das – und vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.“ Insgesamt entsteht so ein aktueller Zustandsbericht, der die wesentlichen Stellschrauben für den ASK Ternitz in der 2. Klasse Wechsel benennt: nüchterner Realismus, gesundes Team, justierter Kaderfokus und klare Hoffnung auf einen stabilen Start in die Rückrunde.