In der 2. Klasse Wechsel feierte der SVSF Pottschach einen klaren 4:1-Heimsieg gegen den ASK Ternitz. Der Erfolg trug klare Handschrift: frühe Führung, die richtige Antwort nach dem Anschlusstreffer und nach der Pause die Weichenstellung. Trainer Christoph Mattes sprach anschließend von einem „hochverdienten Sieg“ und hob vor allem die Einstellung seiner Mannschaft hervor: Siegeswille und Laufbereitschaft hätten den Ausschlag gegeben. Nach dem dritten Treffer, so der Coach, sei „nichts mehr angebrannt“ – ein Satz, der den Nachmittag am Pottschacher Platz gut zusammenfasst.

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Pottschach legte einen Start nach Maß hin und hatte früh mehr vom Spiel. In Minute 13 traf Görkem Orhan zum 1:0, nur drei Minuten später legte Norbert Imre Kokenszky das 2:0 nach. Ternitz brauchte kurz, um sich zu sammeln, meldete sich dann aber zurück: Ayhan Atabinen verkürzte in der 23. Minute auf 2:1.
Bis zur Pause blieb es dabei, der Unparteiische schickte beide Teams mit diesem Zwischenstand in die Kabinen. Aus Pottschacher Sicht fühlte sich die Führung verdient an, weil die Hausherren die klareren Momente in der Anfangsphase hatten und ihre Chancen eiskalt nutzten, während Ternitz seine beste Phase mit dem Anschlusstreffer krönte.
Direkt nach Wiederbeginn kam die Szene, die das Spiel endgültig in eine Richtung lenkte: Mark Simon traf in der 49. Minute zum 3:1. Für Trainer Christoph Mattes war das der Knackpunkt: „Nach dem 3:1 brannte nichts mehr an.“ Sein Gesamtfazit fiel entsprechend deutlich aus: „Wir gehen ganz klar als Sieger vom Platz, und es war ein hochverdienter Sieg.“
Auf die Leistungsträger angesprochen, musste der Coach nicht lange überlegen: „Allgemein die Mannschaftsleistung – da war ich sehr, sehr zufrieden.“ Worin lag die Stärke? „Im Siegeswillen, in der Laufbereitschaft.“ Pottschach blieb das aktivere Team und kontrollierte das Geschehen, ohne hektisch zu werden.
In der Nachspielzeit sorgte erneut Norbert Imre Kokenszky für den Schlusspunkt: Sein Treffer zum 4:1 in Minute 90+1 war die späte Kür eines Pottschacher Auftritts, der in den entscheidenden Momenten abgeklärt wirkte. Ganz ohne rosa Brille wollte Christoph Mattes den Abend aber nicht stehen lassen: „Wir haben immer gewisse Phasen im Match, wo wir ein bisschen nachlassen – daran müssen wir arbeiten.“ Zum Gegner oder zur Schiedsrichterleistung äußerte er sich bewusst nicht: „Kein Kommentar zum Gegner“ und „Ich möchte mich zum Schiedsrichter nicht äußern.“
In der Tabelle hält Pottschach bei 29 Punkten auf Rang drei, Ternitz steht mit zehn Zählern auf Platz zehn – Zahlen, die den Trend des Abends unterstreichen. Der Blick nach vorn bleibt bodenständig: „Wir müssen weiter dran arbeiten, jeder muss Woche für Woche Gas geben. Dann schauen wir, was am Ende der Saison herausschaut.“