Spielberichte

Chancenwucher kostet Hochneukirchen den Sieg – 1:1 nach früher Führung

Hochneukirchen
ASK Ternitz

In der 2. Klasse Wechsel trennte sich der USC Hochneukirchen vom ASK Ternitz mit 1:1. Nach einer starken ersten Hälfte und der frühen Führung durch Leonard Schröder (15.) verpassten die Hausherren das zweite Tor. Nach der Pause kam Ternitz nach einem Freistoß durch Ali Abukar Macalin (63.) zum Ausgleich. Spät sah Neboisa Cercel Rot (80.), doch Hochneukirchen fand keinen Siegtreffer. Sportchef Herbert Stübegger haderte vor allem mit der Chancenverwertung.

Blick auf die Beine eines Spielers, im Hintergrund der Schiedsrichter

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Früh vorne, danach fehlte der Killerinstinkt

Hochneukirchen erwischte einen guten Start und setzte Ternitz von Beginn weg unter Druck. „Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft und haben das Spiel gut im Griff gehabt“, schilderte Sportleiter Herbert Stübegger. Die starke Phase wurde früh belohnt: Leonard Schröder stellte in Minute 15 auf 1:0. Danach boten sich weitere Möglichkeiten. „Wir hatten noch einige Hochkaräter durch Harsanyi und wieder Schröder. Meiner Meinung nach hätten wir das Spiel in der ersten Halbzeit fast vorentscheiden müssen – etwa mit einer 3:0-Führung“, ärgerte sich Stübegger. Nach dem Seitenwechsel blieb Hochneukirchen zwar am Ball und kontrollierte weite Strecken, doch der zweite Treffer wollte nicht fallen. Stattdessen traf Ali Abukar Macalin nach einem Freistoß zum 1:1 (63.). In der Schlussphase musste Ternitz nach Rot für Neboisa Cercel (80.) in Unterzahl auskommen, doch Hochneukirchen brachte den Ball trotz Übergewicht nicht mehr im Tor unter.

„Wir waren näher am Sieg“ – Stübegger lobt Auftritt, kritisiert Effizienz

Die Bewertung des Sportchefs fiel eindeutig aus: „Hochneukirchen war sicher näher am Sieg – durch ein klares Chancenplus und weil wir spielerisch überlegen waren. Aber wir haben es nicht in Tore ummünzen können.“ Für Stübegger lag der Knackpunkt vorne: „Wenn man so viele Chancen liegen lässt, kann man das Spiel nicht gewinnen.“ Positives nahm er dennoch mit: „Spielerisch war die erste Halbzeit sehr gut. Und unser Ersatztormann hat sehr brav gespielt.“ Was fehlte? „Mangelnde Effizienz vor dem Tor, vielleicht auch Konzentration, entschlossenere Abschlüsse“, so sein nüchternes Fazit. Zum Unparteiischen meinte er knapp: „Der Schiedsrichter war grundsätzlich in Ordnung.“

Tabellenlage, Gegnerrespekt und der Blick nach vorne

Mit dem Remis bleibt Hochneukirchen nach 19 Runden bei 34 Punkten und steht als Dritter weiterhin gut da, ließ gegen den Zwölften Ternitz aber zwei Punkte liegen. Das ärgerte, weil die Leistung vor allem vor der Pause stimmte – nur die Kaltschnäuzigkeit fehlte. „Der Gegner hat alles gegeben, gekämpft und unsere Ineffizienz ausgenützt. So konnten sie einen Punkt mitnehmen“, sagte Stübegger anerkennend. Für die nächsten Aufgaben ist die Marschroute klar: spielerisch weiter so, vor dem Tor entschlossener werden. Die Basis stimmt, das zeigten Kontrolle und Chancenplus. Damit solche Abende künftig drei statt nur einen Zähler bringen, braucht es genau das, was an diesem Abend fehlte: das zweite Tor zum richtigen Zeitpunkt.

2. Klasse Wechsel: Hochneukirchen : Ternitz - 1:1 (1:0)

  • 63
    Ali Abukar Macalin 1:1
  • 15
    Leonard Schröder 1:0