Später Jubel in Puchberg: In der 2. Klasse Wechsel gewann der ATSV Puchberg ein wildes Spiel gegen den USC Krumbach mit 3:2. Nach einem frühen Doppelpack von Donat Peter Ferenczy führte der ATSV rasch 2:0, ehe Krumbach vor und nach der Pause zurückkam. In der 88. Minute fiel der Ausgleich, doch nur Augenblicke später traf erneut Ferenczy zum Heimsieg. Trainer Mario Born sprach von starker Moral und einem „glücklichen, aber verdienten“ Erfolg nach einer intensiven Partie.

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Der Auftakt gehörte klar den Hausherren. Schon nach sechs Minuten stellte Donat Peter Ferenczy auf 1:0, nur zwei Minuten später legte er zum 2:0 nach. Mario Born beschrieb diese Phase so: „Wir waren von Anfang an präsent – spielerisch, kämpferisch, läuferisch – und haben früh 2:0 geführt. Die frühe Führung war der Schlüssel.“ Die Entstehung der Treffer hatte der Coach klar vor Augen: „Das 1:0 war wunderschön über die Seite herausgespielt und per Querpass. Beim 2:0 war es wieder über links, tief gespielt, wieder Querpass.“ Puchberg blieb am Drücker, ließ aber Chancen liegen. „Wir hätten zur ersten Halbzeit schon 3:0 oder 4:0 führen müssen“, haderte Born. Kurz vor dem Pausenpfiff meldete sich Krumbach zurück: In Minute 45+1 verkürzte Balazs Petro auf 2:1 – mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie phasenweise in Richtung der Gäste. „Nach den ersten zwanzig Minuten war Krumbach spielerisch besser, wir haben kämpferisch dagegengehalten“, ordnete Born ein. Puchberg verteidigte lange die knappe Führung, doch in der Schlussphase wurde es hektisch: In der 88. Minute traf Lukas Hinterleitner zum 2:2. „Als Krumbach das 2:2 gemacht hat, habe ich mir gedacht: Es bleibt beim 2:2“, gab Born offen zu. Seine Mannschaft hatte jedoch sofort die Antwort parat: „Fünfzehn Sekunden später hat die Mannschaft top Moral bewiesen und noch das 3:2 gemacht.“ Tatsächlich schlug Puchberg umgehend zurück – erneut war es Donat Peter Ferenczy, der in der 89. Minute vollendete und mit seinem dritten Tor des Abends den Heimsieg fixierte. Die Reaktion war genau das, was der Coach gefordert hatte: nicht nachlassen, sondern sofort antworten.
Nach dem Abpfiff hob Mario Born vor allem den mannschaftlichen Auftritt hervor. „Die Einstellung, läuferisch, kämpferisch und auch taktisch – das hat heute gut funktioniert“, bilanzierte der ATSV-Trainer. Strittige Szenen sah er keine: „Eigentlich gab es nichts zu diskutieren.“ Dass das Ergebnis erst in der Schlussminute fixiert wurde, ordnete Born nüchtern ein: „Es war am Ende glücklich, aber auch verdient, weil wir den Sack in der ersten Halbzeit zumachen müssen.“ Unterm Strich sprechen die Fakten für seine Sicht: ein starkes erstes Drittel der Partie, ein Chancenplus vor der Pause und die richtige Antwort in der Schlussphase. Dreifachtorschütze Donat Peter Ferenczy, dazu die Treffer von Balazs Petro und Lukas Hinterleitner, bestimmten den Spielverlauf. Für Puchberg ist dieser 3:2-Erfolg Rückenwind für die nächsten Aufgaben, für Krumbach trotz guter Phasen eine bittere Schlussminute.