In der 2. Klasse Weinviertel feierte der USV Schrick einen klaren 3:0-Heimsieg gegen den SCU Altlichtenwarth. Nach einer druckvollen Anfangsphase stellte Schrick noch vor der Pause auf 2:0, nach dem Wechsel fiel der späte Endstand. Trainer Alexander Bitter sprach von einem verdienten Erfolg und verwies auf gleich vier Aluminiumtreffer. Altlichtenwarth stand tief und verteidigte über weite Strecken, Schrick behielt dennoch die Kontrolle – und nutzte die Chancen, die sich boten.

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Schrick gab von Beginn an den Ton an. Alexander Bitter brachte es kurz und knapp auf den Punkt: „Wir haben von der ersten Minute an probiert, Druck zu machen.“ Altlichtenwarth stand zunächst sehr tief, suchte die Absicherung und versuchte, mit einfachen Mitteln zu verteidigen. „Sie haben über die neunzig Minuten mit allen Mitteln verteidigt. Wir haben versucht, das Spiel zu machen“, sagte Bitter. Der Plan der Hausherren ging noch vor der Pause auf: In Minute 32 traf Niklas Maier zum 1:0, zehn Minuten später erhöhte Ramon Redzepovic auf 2:0 (42.). Das 2:0 zur Halbzeit spiegelte die Kräfteverhältnisse wider – Schrick hatte mehr vom Spiel, blieb geduldig und fand immer wieder Wege, die tiefen Linien des Gegners zu bespielen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber das aktivere Team. Bitter wollte keinen Einzelnen hervorheben, sprach aber von einer geschlossenen Leistung: „Alle drei Treffer waren schön.“ Während Altlichtenwarth weiter auf Kompaktheit setzte, suchte Schrick konsequent den nächsten Stich. Viermal verhinderte dabei noch das Aluminium ein höheres Ergebnis – „mit ein bisschen Glück geht es noch höher aus nach vier Aluminiumtreffern, aber die drei Punkte nehmen wir gerne mit“, meinte der Coach. Der späte Schlusspunkt passte zum Bild: Marcel Depauly stellte in der 82. Minute auf 3:0. Damit krönte Schrick einen Auftritt, in dem die Hausherren lange am Drücker blieben, hinten wenig zuließen und vorne in den entscheidenden Momenten zupackten.
Ganz ohne Gesprächsstoff ging es dennoch nicht ab. Bitter sah in einer Szene einen fälligen Strafstoß für seine Mannschaft: „Es hätte einmal Elfmeter geben müssen. Er trifft klar den Fuß meines Spielers, das hat man sogar gehört. Der Schiedsrichter hat nicht so entschieden, aber ist in Ordnung. Darüber kann man streiten.“ An seiner Bewertung des Gegners änderte das nichts: „Altlichtenwarth hat mit ihren verfügbaren Mitteln versucht, uns das Leben schwer zu machen.