Spielberichte

USV Schrick auf Platz zwei: 3:0 nach starkem Start und starker zweiter Hälfte

USV Schrick
USC Wetzelsdorf

In der 2. Klasse Weinviertel setzte sich der USV Schrick mit 3:0 gegen den USC Wetzelsdorf durch. Nach einem starken Start und dem frühen 1:0 tat sich Schrick vor der Pause schwer, brachte die Führung aber in die Kabine. Nach dem Wechsel legten die Gastgeber zu, erhöhten und machten den Deckel drauf. Trainer Alexander Bitter lobte Leidenschaft und Ordnung – und freute sich über den Sprung auf Rang zwei.

Mehrere Paar Trainingsschuhe stehen am Spielfeldrand neben der Bande

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Druckvoller Start, dann Wackler – Schrick nimmt das 1:0 mit in die Pause

Schrick erwischte den perfekten Beginn. Aus der druckvollen Anfangsphase heraus stellte Stefan Mayer bereits in Minute 15 auf 1:0. „Wir haben die ersten zwanzig Minuten sehr druckvoll begonnen und Wetzelsdorf kaum Möglichkeiten gelassen“, erklärte Alexander Bitter. Danach ließ seine Elf aber nach. „Nach dem 1:0 haben wir das Fußballspielen fast eingestellt“, sagte der Coach offen. Wetzelsdorf wurde mutiger und setzte in dieser Phase Nadelstiche. „Gott sei Dank haben wir das 1:0 in die Pause gebracht“, atmete Bitter durch. Trotz der brenzligen Phase fand er faire Worte für den Gegner: „Wetzelsdorf war gut organisiert, hat sich zurückgezogen und in Umschaltmomenten Nadelstiche gesetzt.“ Zur Halbzeit stand es 1:0, doch die Partie war da noch weit offen.

Umstellung bringt Zugriff – Arnberger erhöht, Kukolja macht alles klar

Die Entscheidung fiel nach dem Seitenwechsel – und sie fiel deutlich. „Wir haben in der Halbzeit im Zentrum ein bisschen umgestellt, dann hatten wir besseren Zugriff“, schilderte Bitter den Kniff. Seine Mannschaft übernahm das Kommando, ließ kaum noch etwas zu und legte nach. In Minute 56 erhöhte Günther Arnberger auf 2:0. „Nach dem 2:0 habe ich gewusst: Heute drehen sie nichts mehr“, sagte Bitter. Schrick blieb am Drücker und legte nur zehn Minuten später nach: Alexander Kukolja traf in der 66. zum 3:0. Der Trainer sah eine reife Vorstellung: „Wetzelsdorf war in der zweiten Halbzeit chancenlos. Unser Tormann wurde nicht geprüft.“

Leidenschaft als Basis – Lieblings‑3:0, Rang zwei erobert und der Blick nach vorne

Nach dem klaren Heimsieg ordnete Bitter den Erfolg vor allem der mannschaftlichen Geschlossenheit zu. „Unsere größte Stärke ist die Leidenschaft und der Zusammenhalt. Keiner hebt sich heraus, jeder arbeitet für den anderen“, betonte er. Dass Schrick heuer schon mehrfach 3:0 gewann, passt ins Bild: „Das ist mittlerweile unser Lieblingsresultat – ich glaube, das war das siebte 3:0 im Frühjahr.“ Mit dem Dreier setzte sich Schrick in der Tabelle ab und schob sich auf Platz zwei. „Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Jetzt sind wir neuer Tabellenzweiter – und das wollen wir in den letzten zwei Runden behaupten“, so Bitter. Verbesserungsfelder blendet er trotz Euphorie nicht aus: „In Phasen dürfen wir nicht nur lange Bälle spielen, da brauchen wir mehr Spielkultur und Bewegung.“ An die Fans richtet er einen klaren Appell: „Bitte unterstützt uns weiter so großartig.“ Bitter richtete den Blick bereits nach vorne und gratulierte dem Tabellenführer aus Hauskirchen „zum verdienten Meistertitel“.

2. Klasse Weinviertel: Schrick : Wetzelsdorf - 3:0 (1:0)

  • 66
    Alexander Kukolja 3:0
  • 56
    Günther Arnberger 2:0
  • 15
    Stefan Mayer 1:0