Zum Auftakt in der 2. Klasse Weinviertel hat sich der SC Dürnkrut im Heimspiel gegen die SG Poysbrunn-F./Ottenthal mit einem 1:1 begnügen müssen. Nach einer schwachen Anfangsphase arbeitete sich die Heimelf in die Partie, ging durch Marek Buzek in Führung und war nach der Pause über weite Strecken das aktivere Team. Sektionsleiter Bastian Schubtschik sprach von einem verschlafenen Beginn, viel Einsatz und zu viel Hektik in den entscheidenden Momenten.

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Schubtschik machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, dass die Gäste zunächst besser im Spiel waren. „Die ersten zwanzig Minuten haben wir leider komplett verschlafen“, sagte der Sektionsleiter, der die erste Hälfte insgesamt klar bei der SG Poysbrunn-F./Ottenthal sah. Danach kam der SC Dürnkrut aber deutlich besser in die Partie. Rund um die halbe Stunde hatte die Heimelf ihre große Möglichkeit durch Tobias Kreminger, doch der gegnerische Tormann hielt im Eins-gegen-eins stark. Kurz darauf durfte Dürnkrut dennoch jubeln, als Marek Buzek vor der Pause das 1:0 erzielte. Dass dieser Vorsprung zur Halbzeit überhaupt Bestand hatte, war aus Sicht Schubtschiks sehr glücklich, denn kurz vor dem Seitenwechsel traf die SG Poysbrunn-F./Ottenthal noch einmal die Stange und einmal die Latte. Dazu meinte er auch offen, dass es in der ersten Hälfte eine Szene gab, bei der es „einen Elfmeter für Poysbrunn hätte geben müssen“.
Mit dem Seitenwechsel änderte sich das Bild dann Stück für Stück. Zwar kam die SG Poysbrunn-F./Ottenthal durch ein Zufallsprodukt früh zurück und glich in der 51. Minute durch Alexander Kaiser zum 1:1 aus, doch danach legte der SC Dürnkrut zu. Schubtschik beschrieb diese Phase so: „Die zweite Halbzeit war bis zur sechzigsten Minute ausgeglichen, und danach waren wir am Drücker.“ Genau diesen Eindruck bestätigten auch die Möglichkeiten der Heimelf. In der 63. Minute vergab Dürnkrut eine gute Chance durch Mathias Klein, in der 74. Minute bot sich Marek Buzek eine weitere Gelegenheit, und nur eine Minute später setzte Lukas Rehak nach einem Corner einen Kopfball an die Latte. Gerade diese Szene blieb hängen, weil sie gut zum gesamten zweiten Durchgang passte. „Ab der sechzigsten Minute waren wir am Drücker“, sagte Schubtschik, dessen Mannschaft sich für diesen Aufwand aber nicht mehr mit dem zweiten Treffer belohnen konnte.
Dass am Ende trotzdem nur ein Punkt stand, erklärte Schubtschik nicht mit fehlendem Einsatz, sondern vielmehr mit den Entscheidungen in den entscheidenden Augenblicken. „Der Einsatz und Wille waren auf jeden Fall da, damit wir zu Hause punkten“, sagte er. Besonders wichtig war ihm dabei der mannschaftliche Aspekt: „Die Einsatzbereitschaft war wirklich top von jedem. Man merkt, dass wir eine Mannschaft sind, ein zusammengeschweißter Haufen.“ Gleichzeitig sprach er aber auch einen Punkt an, an dem der SC Dürnkrut arbeiten muss. „Wir waren etwas zu hektisch in den entscheidenden Szenen. Mehr Ruhe im Ballbesitz wäre auf jeden Fall angebracht und auch für die nächsten Wochen ein Ziel.“ Dazu kam, dass die SG Poysbrunn-F./Ottenthal laut Schubtschik „ein technisch sehr guter Gegner“ und vor allem in der ersten Halbzeit waren sie überlegen. So steht für den SC Dürnkrut zum Start ein Remis, aus dem sich beide Seiten des Spiels gut herauslesen lassen: ein schwacher Beginn, eine klare Steigerung nach hinten raus und das Gefühl, dass in dieser ersten Runde auch mehr drinnen gewesen wäre.