In der 2. Klasse Ybbstal feierte der FCU Strengberg am 20. Spieltag einen 4:2-Heimsieg gegen ASKÖ Lunz/See. Nach einem Blitzrückstand drehte Strengberg die Partie noch vor der Pause und legte nach dem Wechsel die entscheidende Antwort nach. Trainer Christoph Schimpl sprach von einer verdienten Führung zur Halbzeit und sah das 4:2 als Knackpunkt. „In Summe geht der Sieg sehr in Ordnung“, hielt der Coach nach 90 intensiven Minuten fest und lobte dabei vor allem den geschlossenen Auftritt seiner Mannschaft.

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Der Auftakt war ein Schlag ins Gesicht: Schon in der ersten Minute traf Philipp Wentner für Lunz/See zum 0:1. Schimpl erinnerte daran: „Wir haben ein sehr schnelles Gegentor bekommen, aber wir haben danach sehr gut reagiert und die erste Halbzeit in die Hand genommen.“ Seine Elf blieb ruhig, suchte die schnelle Antwort – die kam in Minute 15, als Stefan Fuchs zum 1:1 ausglich. „Die schnelle Antwort zum 1:1 durch Stefan Fuchs war mit Sicherheit wichtig“, betonte der Trainer. Der FCU blieb am Drücker, und in der 35. Minute brachte Krisztian Balazs Jenei Strengberg mit dem 2:1 in Führung. „Das 2:1 war ein wunderschönes Tor“, so Schimpl. Kurz vor der Pause legte Peter Darazs das 3:1 nach (41.). Zur Halbzeit stand eine aus Sicht der Gastgeber hochverdiente 3:1-Führung, die dem Spiel eine klare Richtung gab.
Aus der Kabine kam Lunz/See mit Schwung und verkürzte rasch: Wieder war es Philipp Wentner, der in der 48. Minute zum 3:2 traf. Strengberg ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Peter Darazs beantwortete den Anschluss in Minute 59 mit dem 4:2 und stellte den alten Abstand her. „Mit dem 4:2 ist das Spiel für mich gekippt, das war sehr entscheidend“, erklärte der Coach. Danach stellte der FCU im System um, konzentrierte sich stärker auf die Defensive und lauerte auf Umschaltmomente – der Vorsprung hielt bis zum Abpfiff.
Den Ausschlag sah Schimpl im geschlossenen Auftreten seiner Mannschaft. „Die größte Stärke war heute das Kollektiv. Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung“, sagte er und verwies darauf, dass Ausfälle stark kompensiert wurden: „Wir hatten drei Ausfälle, und die Jungs, die sonst nicht von Beginn an spielen, haben das mehr als gut gelöst.“ Ganz zufrieden war der Trainer trotzdem nicht. "Wenn wir zwei Tore vorne sind, dann sollten wir noch ruhiger und sicherer im Ballbesitz werden, aber ich sehe auch hier Fortschritte.“ Positiv vermerkte er zudem die ruhige Linie des Unparteiischen. Mit dem 4:2 und Toren von Fuchs, Jenei und Darazs kann Strengberg reichlich Selbstvertrauen mitnehmen; Lunz/See wird den schnellen Start künftig besser absichern wollen.