In der 2. Klasse Ybbstal kassierte St. Peter/Au II gegen FC Göstling/Ybbs eine knappe 0:1-Heimniederlage. Nach torloser erster Halbzeit entschied ein Elfmeter, den Martin Janco in Minute 52 verwertete. Trainer Günter Zach sprach von einem ruhigen, von der Hitze geprägten Spiel, in dem seine Elf zwei gute Chancen vor der Halbzeit liegen ließ. „Wir treffen das Tor nicht“, haderte er mit der Chancenverwertung, lobte aber zugleich den Schiedsrichter für eine starke Leitung.

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Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich von Beginn an ein ruhiger Nachmittag. Beide Teams standen tief und ließen zunächst wenig zu. „Es war aufgrund der Temperaturen kein rasantes Spiel, beide Mannschaften sind stabil gestanden“, beschrieb St.-Peter-Coach Günter Zach den Auftakt. Seine Mannschaft fand dennoch zwei ordentliche Möglichkeiten vor dem Seitenwechsel, blieb aber ohne Ertrag – folgerichtig ging es mit 0:0 in die Kabinen. Nach der Pause fiel die Entscheidung: In Minute 52 zeigte der Unparteiische auf den Punkt, Martin Janco verwandelte zum 0:1. „Für mich war es ein klarer Elfmeter. Unser Innenverteidiger Maximilian Strasser hat sich verschätzt und den Stürmer gefoult“, sagte Zach offen. Danach warfen die Hausherren alles nach vorne. „Wir haben alles versucht, Chancen wären da gewesen, aber wir sind leider nicht mehr zum Tor gekommen.“
In der Analyse blieb Zach bei klaren Worten. „Defensiv waren wir stabil. Wir kassieren ein Tor durch einen Elfmeter“, hielt er fest – das passte zum kompakten Auftritt seiner Hintermannschaft. Vorne fehlte jedoch erneut der letzte Punch. „Offensiv sind unsere Schwächen bekannt. Wir treffen das Tor nicht. Und wenn wir zu Chancen kommen, steht da noch einer im Weg“, so der Trainer. Den Unterschied sah er allein in der Effizienz: „Der Unterschied lag ganz klar in der Chancenauswertung. Eine Chance, ein Elfmeter, ein Tor.“ Ein generelles Übergewicht der Gäste wollte er nicht konstruieren: „Göstling hat eigentlich genauso gespielt wie wir. Ein 0:0 wäre auch gerecht gewesen. Sie haben halt ein Tor mehr geschossen – deswegen haben sie gewonnen.“
Ein Sonderkapitel bekam der Nachmittag dennoch: Trainer Günter Zach musste mit Rot auf die Tribüne. „Es war ein sehr emotionaler Moment, als ich die rote Karte bekam. Ich denke, es hat dem Schiedsrichter leidgetan, weil es eine klare Fehlentscheidung war, aber ich kann damit leben. Wir sind im Guten auseinandergegangen“, schilderte er. Den Einfluss auf seine Elf beschrieb er deutlich: „Natürlich hat die Führung für die Mannschaft gefehlt und wir waren dadurch geschwächt.“ Gleichzeitig hob er die Leistung des Referees hervor: „Er hat in dieser Liga eine Topleistung gebracht.“
Der Blick geht bereits voraus: Am Mittwoch wartet auswärts Tabellenführer Ertl. „Wir kommen mit einem Lazarett nach Ertl und hoffen, dort nicht unterzugehen“, so Zach – klare Worte vor einer echten Bewährungsprobe.