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FC spusu Mistelbach, Co-Trainer Roman Mokesch: "Wir sind im Kollektiv stark"

FC Mistelbach

In der 2. Landesliga Ost ordnet Roman Mokesch, Co-Trainer des FC spusu Mistelbach, die Lage vor dem Meisterschaftsstart ein. Seine Bilanz ist von Pragmatismus und Zuversicht geprägt: eine junge, geschlossene Mannschaft, eine witterungsgeprägte Vorbereitung, gezielte Teamevents und klare Ziele für das Frühjahr. Mokesch benennt zwei Abgänge, setzt auf Talente aus der U 23, meldet einen wichtigen Ausfall und erklärt einen Wechsel auf der Position des sportlichen Leiters. Zugleich betont er den kollektiven Anspruch im Kader und formuliert Respekt vor starken Rivalen ohne falsche Ehrfurcht. Das Bild: konzentrierte Ruhe, Zusammenhalt und Vorfreude auf das, was kommt.

Torwart in grüner Dress beim Abstoß

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Vorbereitung, Teamgeist und Auftakt

Zum sportlichen Fundament sagt Mokesch: "Wir sind eine sehr junge Mannschaft mit viel Potenzial. Wir haben eine tolle Hinrunde gespielt, stehen im Mittelfeld und wollen das in der Rückrunde bestätigen."

Die Wochen davor fasst er so zusammen: "Wetterbedingt war die Vorbereitung durchwachsen, die Trainingsbedingungen waren nicht einfach. Wir haben das Beste daraus gemacht: Die Stimmung im Team ist sehr gut, wir hatten Skitage und ein Teamevent. Die Ergebnisse waren gemischt, insgesamt sind wir zufrieden – und wir freuen uns riesig auf den Meisterschaftsstart am Wochenende zu Hause."

Kaderlage: Abgänge, Nachwuchs und ein Ausfall

Zur personellen Ausgangslage erklärt Mokesch: "Wir hatten zwei Abgänge. Unser Zweier-Tormann und Ricardo Amizi haben uns verlassen. Mit einigen jungen Talenten aus der U 23 sind wir für die Rückrunde gut gewappnet." Besonders bitter ist eine Verletzung in der Vorbereitung: Maximilian Jaindl, ein wichtiger Spieler fällt voraussichtlich rund acht Wochen aus – sportlich und für den Teamgeist ein spürbarer Verlust. Abgesehen davon präsentiert sich die Personalsituation stabil.

Struktureller Wechsel und Wettbewerbsblick

Auch neben dem Platz gab es Bewegung: Der langjährige sportliche Leiter ist ausgeschieden, die Funktion übernimmt ein Nachfolger. "Frisches Blut, neue Energie und neue Perspektiven" – so umreißt Mokesch die Erwartungen und betont zugleich die Wertschätzung für die geleistete Arbeit des Vorgängers. Zum internen Selbstverständnis sagt er: "Wir sind im Kollektiv sehr stark. Ich möchte bewusst keinen Einzelnen hervorheben – uns zeichnet aus, dass wir gemeinsam auftreten und einer für den anderen da ist."

Mit Blick auf die Liga zollt Mokesch dem aktuellen Aufsteiger an der Tabellenspitze Respekt, ohne den eigenen Anspruch zu relativieren: "Gegen jeden Gegner gibt es nur drei Punkte zu holen. Entscheidend wird sein, Konstanz auf den Rasen zu bringen. Angst haben wir vor niemandem – es gibt viele gute Mannschaften, aber alle sind schlagbar."