Im Duell der 2. Landesliga Ost zwischen dem SC Katzelsdorf und dem SV Donau Langenlebarn stand am Ende ein 3:3 – ein Resultat, das Patrick Kadletz, den Sportlichen Leiter der Gastgeber, „am Ende auf jeden Fall“ als gerecht einstufen ließ. Er sprach von einem physischen Match mit Chancen auf beiden Seiten, ordnete den Punkt trotz Kaderproblemen als verdient ein und hob den späten Ausgleich hervor.

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„Zu Beginn waren wir nicht gleich voll im Spiel und haben zwei vermeidbare Gegentore kassiert“, erklärte Kadletz. Langenlebarn schlug in dieser Phase zu: Marvin Bio traf in der 30. Minute zum 0:1. Katzelsdorf antwortete prompt – Matthias Lindner glich in der 36. Minute zum 1:1 aus –, doch noch vor der Pause stellte Bio in der 41. Minute auf 1:2. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Kevin Aue in der 50. Minute auf 1:3, ehe Daniel Jäger die Hausherren in der 62. Minute mit dem 2:3 wieder heranbrachte.
„Es war körperlich intensiv, das hatten wir erwartet, und wir haben gut dagegengehalten“, so Kadletz. Fußballerisch vielleicht nicht das beste Spiel, aber mit hohem Tempo und hart, dennoch fair geführten Zweikämpfen. Auch das Kräfteverhältnis sah er nahezu pari: „Vom Ballbesitz her war es sehr ausgeglichen, vielleicht eine Spur bei uns – insgesamt eine Fünfzig-fünfzig-Situation.“ Gleiches galt für die Chancen: „Auf beiden Seiten gab es gute Möglichkeiten.“
In der Schlussphase mussten die Gäste nach Rot für Markus Horaczek (84.) in Unterzahl agieren. Katzelsdorf drückte und belohnte sich vom Punkt: Matthias Lindner übernahm in der 90. Minute die Verantwortung und verwandelte den Elfmeter zum 3:3-Endstand. „Das späte 3:3 nach einer Standardsituation ist das Positive am Ende“, resümierte Kadletz. Für die nächste Aufgabe erwartet er „einen fußballerisch besseren Gegner, der ebenso hart in die Zweikämpfe geht“. Man hoffe, einige Verletzte zurückzubekommen – dann wolle Katzelsdorf „wieder voll angreifen“.