Nach dem Duell zwischen ASK Mannersdorf und FC PVT Neudorf in der 2. Landesliga Ost zog Trainer Sebastian Bogner ein nüchternes Fazit: Harte Zweikämpfe und zu wenig Konsequenz prägten den Auftritt seiner Elf. Ausreden ließ er nicht gelten – stattdessen forderte er klar mehr Mentalität und Siegeswillen.

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Mannersdorf lief früh hinterher: Bereits in der 4. Minute stellte Christoph Kimmel die Gäste mit 0:1 in Front. Bogner schilderte, dass seine Mannschaft in den ersten 10 Minuten nicht richtig im Spiel war, sich danach jedoch gute Möglichkeiten erarbeitete. Im Zentrum seiner Analyse stand ein Strafstoß für Mannersdorf beim Stand von 0:1, der ungenutzt blieb – in seinen Augen ein möglicher Wendepunkt, der den aufkommenden Schwung bestätigt hätte.
Zur physischen Gangart fand Bogner deutliche Worte: Es sei insgesamt ein sehr hart geführtes, zweikampfbetontes Spiel der Neudorfer gewesen. Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte Nikola Absolon in Minute 45 auf 0:2 – ein Treffer, der den Druck weiter steigen ließ. Nach Standards ergab sich für Mannersdorf nichts Zwingendes; in der Schlussphase fiel der nächste Dämpfer: In der 90. Minute stellte Absolon mit dem 0:3 den Endstand her.
„Zu einem großen Teil war das Ergebnis gerecht“, resümierte Bogner, der die Ursachen vor allem bei der eigenen Mannschaft sah: zu große Abstände, zu wenig kompromisslose Zweikampfführung – der Gegner habe es schlicht mehr gewollt. Auf den Schiedsrichter wolle man sich nicht ausreden; verantwortlich sei man für diese Niederlage selbst. Für die kommenden Wochen formulierte Bogner daher klare Aufgaben: Zweikämpfe konsequent annehmen, als Einheit auftreten und den Siegeswillen sichtbar auf den Platz bringen – mit dem Anspruch, dass jeder für den anderen läuft.