Nach dem Nachtrag unter der Woche in Mannersdorf zwischen dem ASK Mannersdorf und der SG Bad Vöslau/Kottingbrunn in der 2. Landesliga Ost zog Obmann Johannes Horvath ein positives Fazit zur 2:2-Punkteteilung. „Unterm Strich ist es wahrscheinlich gerecht, auch wenn wir natürlich gerne die drei Punkte mitgenommen hätten“, hielt er fest. Seine Elf habe sich im Vergleich zu den letzten Partien klar gesteigert, kämpferisch überzeugt und sich damit den ersten Punkt im Frühjahr gesichert – ein wichtiges Signal für die kommenden Wochen.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Die Rahmenbedingungen fasste Horvath nüchtern zusammen: Der Platz war in ordentlichem Zustand, die Kulisse aufgrund des Termins unter der Woche deutlich kleiner als üblich. Abseits des Rasens habe die Partie dadurch „etwas Freundschaftsspielcharakter“ gehabt, auf dem Feld sei es hingegen intensiv und fair zur Sache gegangen. Große Chancenfluten blieben aus, dafür prägten Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und spürbarer Wille das Spiel der Mannersdorfer.
Sportlich setzte Mannersdorf das erste Ausrufezeichen: In der 10. Minute vollendete Marco Fuchs einen schön herausgespielten Angriff über das Zentrum und den Flügel zum 1:0. Die Gäste antworteten prompt: Boris Basara glich in der 14. Minute zum 1:1 aus. Kurz vor der Pause ging die Heimelf erneut in Führung – diesmal durch ein unglückliches Eigentor von Boris Basara in der 38. Minute, das den 2:1-Pausenstand herstellte. Nach dem Seitenwechsel kam die SG Bad Vöslau/Kottingbrunn wieder zurück: Robin Maydl traf in der 51. Minute zum 2:2. Dem zweiten Gegentreffer sei, so Horvath, ein klares Handspiel vorausgegangen; abgesehen von dieser Szene sei die Partie „relativ fair über die Bühne gegangen“, ohne große Diskussionen. Insgesamt entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit wenigen klaren Möglichkeiten auf beiden Seiten.
Individuelle Auszeichnungen wollte Horvath nicht verteilen: „Heute möchte ich niemanden hervorheben. Die gesamte Mannschaft hat sich bemüht und bis zum Schluss gekämpft.“ Der Punktgewinn besitzt für Mannersdorf symbolischen Wert: „Das war ein erster Schritt heraus aus dem unteren Bereich der Tabelle. Ich hoffe, dass dieser erste Punkt im Frühjahr den Jungs Motivation für die nächsten Spiele gibt – und dass wir dann endlich den ersten Dreier holen.“ Das 2:2 fühlte sich damit nicht wie ein Endpunkt an, sondern wie ein Startsignal: Mit mehr Stabilität, hoher Einsatzbereitschaft und klarer Haltung will der ASK Mannersdorf den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.