In Hirschwang rückten nach einer intensiven Partie die Stimmung und klare Aussagen in den Fokus: Jürgen Eckbauer ordnete das Duell seines SC Hirschwang mit dem 1. FC Bisamberg in der 2. Landesliga Ost als offen, mutig und aggressiv gegen den Ball ein. Sein Team erspielte sich zahlreiche Chancen, gewann nach der Pause zusätzliche Kontrolle – auch begünstigt durch eine Gelb-Rote Karte für den Gegner.

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„Es war ein offenes Spiel mit vielen Torchancen, größtenteils von meiner Mannschaft, weil wir offensiv und gegen den Ball sehr, sehr aggressiv waren.“ Eckbauer beschrieb eine Anfangsphase, in der sich beide Teams neutralisierten, ehe seine Elf spürbar Zugriff bekam. Zur Pause führte Hirschwang 2:1, und nach dem Seitenwechsel kippte die Statik weiter auf die Seite der Hausherren: mehr Ballbesitz, mehr Präsenz – einzig die Effizienz ließ zwischenzeitlich zu wünschen übrig, denn die Vielzahl guter Möglichkeiten hätte die Partie früher entscheiden können.
Besonders die ruhenden Bälle setzten Akzente: Hirschwangs Standards blieben konstant gefährlich – und stellten früh die Weichen. Libor Zondra brachte den SCH in der 12. Minute mit 1:0 in Führung, Stefan Vollnhofer legte nach einem Standard in Minute 21 das 2:0 nach. Bisamberg blieb jedoch im Spiel: Osama Zayat verkürzte in der 40. Minute auf 1:2 und glich nach 62 Minuten zum 2:2 aus. Dann schnürte Daniel Pichler den entscheidenden Doppelschlag: In der 67. Minute stellte er auf 3:2, in der 73. Minute sorgte er für den 4:2-Endstand. In einer strittigen Szene Mitte der zweiten Hälfte forderte Hirschwang zudem Elfmeter – der Pfiff blieb aus. Eckbauer akzeptierte die Entscheidung und hob den eigenen Druck in Überzahl hervor.
Dass der Trainer nach Abpfiff einen Einzelnen herausstellte, war Ausdruck der Gesamtdynamik: „Meine Mannschaft hat das sehr, sehr gut umgesetzt, war sehr gut im Spiel – normalerweise hebe ich keinen Spieler heraus, aber heute schon, und das war Nummer 10, Daniel Pichler. Mit zwei Assists und zwei Toren hat er einen sehr großen Anteil an unserem Sieg mitgetragen.“ Der Tenor fürs Kommende ist klar: „Wir möchten den Schwung, die Offensivleistung, den Sieg mitnehmen und weiterhin nach vorne spielen.“