In der 2. Landesliga Ost hat SC Katzelsdorf am Samstag bei der SG Bad Vöslau/Kottingbrunn einen klaren 3:0-Auswärtssieg gefeiert. Sportlicher Leiter Patrick Kadletz sah den Schlüssel vor allem im ersten Treffer: „Das 1:0 war der Dosenöffner.“ Danach bekam Katzelsdorf die Partie immer besser in den Griff, verteidigte sehr stabil und nutzte seine Möglichkeiten nach der Pause konsequent.

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Patrick Kadletz machte nach dem Spiel keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft zunächst ein paar Minuten gebraucht hatte. „Wir sind nicht ganz optimal ins Spiel reingekommen und haben die erste Viertelstunde gebraucht“, sagte der sportliche Leiter. Bad Vöslau/Kottingbrunn stand tief, so wie es Katzelsdorf erwartet hatte, und die Gäste spielten ihre Angriffe anfangs noch nicht sauber zu Ende. Vieles blieb vor dem Strafraum hängen, weil im letzten Drittel noch die letzte Konsequenz fehlte. Der erste echte Schritt in die richtige Richtung war dann eine Standardsituation in der 25. Minute. Dabei sprang das 1:0 für Katzelsdorf heraus, weil Luka Herceg den Ball als Eigentor ins eigene Tor beförderte. Für Kadletz war genau dieser Moment entscheidend, weil sich die Partie danach aus seiner Sicht spürbar veränderte.
Nach dem Führungstreffer musste Bad Vöslau/Kottingbrunn etwas mehr riskieren, und genau das spielte den Gästen in die Karten. „Bad Vöslau hat dann probiert, eine Spur weiter nach vorne zu kommen. Dadurch haben wir mehr Spielraum hinter der Abwehr gehabt und sind besser ins Spiel gekommen“, erklärte Kadletz. Katzelsdorf hatte nun mehr vom Spiel und brachte die eigenen Aktionen auch sauberer zu Ende. Das zeigte sich vor allem nach der Pause. In der 63. Minute erhöhte Dominik Bartos auf 2:0. Auch beim dritten Treffer blieb das Bild ähnlich: Bernhard Fucik stellte in der 82. Minute auf 3:0. Spätestens da war die Partie entschieden.
Besonders zufrieden war Kadletz mit der Defensivleistung seiner Mannschaft. „Hinten haben wir eigentlich nicht wirklich etwas zugelassen“, sagte er und legte nach: „Defensiv war das wieder eine sehr gute Leistung.“ Bad Vöslau/Kottingbrunn habe genau das gezeigt, womit Katzelsdorf gerechnet hatte: viel Einsatz, eine kämpferische Spielweise und immer wieder lange Bälle. Gerade das hatte der Tabellenzweite aber gut im Griff. „Wir haben das sehr gut im Griff gehabt und waren am Ende die klar bessere Mannschaft“, meinte Kadletz. Ganz ohne Kritik kam der klare Sieg aber nicht aus. Im letzten Drittel sei seine Mannschaft „noch ein bisschen zu wenig konsequent“ gewesen. Das 3:0 war daher aus Sicht der Gäste verdient, aber zugleich auch ein Hinweis darauf, dass trotz eines souveränen Auswärtssiegs noch nicht alles am Anschlag war.
Dass Katzelsdorf derzeit weit oben mitmischt, sah Kadletz auch in diesem Spiel bestätigt. „Wir haben die Qualität ausgespielt, die wir in der Mannschaft haben. Die Tabellensituation spiegelt das wider“, sagte er. Nach sieben Runden halten die Gäste bei 18 Punkten und bleiben damit in der Spitzengruppe der Liga, während Bad Vöslau/Kottingbrunn weiter im unteren Bereich steckt. Genau diesen Unterschied machte Kadletz am Ende auch als Hauptgrund für den Ausgang fest. Seine Mannschaft löste die Aufgabe nach einem eher zähen Beginn geduldig, blieb hinten stabil und nutzte die sich bietenden Chancen mit Fortdauer der Partie besser. So stand am Ende ein 3:0, das aus Katzelsdorfer Sicht nicht spektakulär, aber über weite Strecken kontrolliert und verdient zustande kam.