In der 2. Landesliga Ost hat SG Bad Vöslau/Kottingbrunn gegen FC Klosterneuburg mit 3:0 gewonnen und dabei laut Trainer Igor Knezevic genau das auf den Platz gebracht, was in der Kabine besprochen wurde. Zwei Standardtore von Robin Maydl stellten früh die Weichen, nach der Pause legte Mateus Andrade Da Silva nach. Für die Gastgeber waren es wichtige Punkte und ein Sieg für den Kopf.

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Bad Vöslau/Kottingbrunn zog die Partie früh auf seine Seite, und genau das hob Knezevic nach dem Schlusspfiff besonders hervor. „Wir waren heute 90 Minuten überlegen, hatten klare Spielanteile, und alles, was wir uns in der Kabine vorgenommen haben, ist heute in Erfüllung gegangen“, sagte der Trainer. Schon in der 19. Minute brachte Robin Maydl die SG mit 1:0 in Führung, nur drei Minuten später legte derselbe Spieler zum 2:0 nach. Dass beide Treffer nach Standards fielen, war für Knezevic kein Zufall. „Unsere Standardsituationen, die wir schon lange geübt und trainiert haben, sind heute belohnt worden“, meinte er. Mit dem 2:0 zur Pause war die Richtung der Partie damit schon sehr klar.
Für den Trainer begann der Schlüssel zum Sieg nicht erst mit dem ersten Tor, sondern schon mit der Herangehensweise. „Wir haben uns vorgenommen, von der ersten Minute an aggressiv zu sein und die Zweikämpfe zu gewinnen. Damit haben wir uns das Spiel an unsere Seite gezogen“, sagte Knezevic. Aus seiner Sicht war es deshalb auch „nur eine Frage der Zeit“, bis der Sieg eingefahren sein würde. Nach dem 2:0 zur Halbzeit blieb die SG am Drücker und ließ das Spiel nicht mehr kippen. In der 68. Minute sorgte Mateus Andrade Da Silva schließlich für das 3:0 und stellte damit auch auf dem Papier den klaren Endstand her. Klosterneuburg beschrieb Knezevic als „junge, willige Mannschaft“, die diesmal aber nicht erfolgreich war.
Besonders zufrieden war der Trainer mit der mannschaftlichen Geschlossenheit, weil der Sieg für ihn mehr bedeutete als nur das Ergebnis. „Die Geschlossenheit war heute unsere größte Stärke. Die Mannschaft wollte, hat es am Platz gezeigt und hochverdient die drei Punkte eingefahren“, sagte Knezevic. Er sprach auch davon, dass man diesen Erfolg „endlich verdient und auch wirklich genossen“ habe, um die Stimmung wieder positiver zu gestalten. Trotz des klaren Resultats wollte er den Auftritt nicht größer machen, als er war. „In unserer Lage können wir uns jederzeit verbessern“, betonte er und verwies schon auf die nächste Aufgabe gegen Wolkersdorf, wo man ebenfalls punkten wolle. Ein Lob gab es außerdem für die Spielleitung, die laut Knezevic „eine souveräne Leistung“ zeigte und die Partie nie unnötig an sich zog.