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„Mit dem 2:1 zum Pausenpfiff war alles auf unserer Seite“ – Katzelsdorf legt mit starkem Start den Grundstein

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SC Katzelsdorf
SC Hirschwang

In der 2. Landesliga Ost hat der SC Katzelsdorf das Heimspiel gegen den SC Hirschwang mit 3:1 gewonnen. Für den Sportlichen Leiter Patrick Kadletz war vor allem der starke Beginn mit dem frühen Führungstor und dem 2:1 kurz vor der Pause entscheidend. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich blieb Katzelsdorf ruhig, ließ laut Kadletz hinten wenig zu und setzte mit dem späten 3:1 den verdienten Schlusspunkt.

Ersatzbank mit Sportplatz im Hintergrund

Image by Lutz Peter from Pixabay

Frühe Führung, kurzer Dämpfer und die Antwort vor der Pause

Katzelsdorf war sofort in der Partie und legte einen Start hin, wie man ihn sich als Heimteam wünscht. Schon in der 6. Minute brachte Jonas Prünster die Gastgeber in Führung, und genau dieser Beginn war für Kadletz ein wesentlicher Punkt. „Wir sind super reingekommen und haben früh getroffen“, sagte er nach dem Spiel. Dass Hirschwang durch Niklas Rinnhofer in der 22. Minute zum 1:1 kam, änderte am grundsätzlichen Eindruck für ihn aber wenig. Kadletz sprach zwar von einer kurzen Schwächephase und davon, dass das Gegentor „ein bisschen bitter“ gewesen sei, betonte aber gleichzeitig, dass seine Mannschaft die Situation weiter gut gelöst habe. Besonders wichtig wurde dann das 2:1 durch Matthias Lindner in der 45. Minute. Für Kadletz war auch dieses Tor ein Schlüssel zum Sieg: „Die ersten zwei Tore waren meiner Meinung nach ausschlaggebend. Das erste Tor natürlich, weil du dann gleich alles auf deiner Seite hast. Und das zweite kurz vor der Halbzeit, das war natürlich ein optimaler Zeitpunkt.“

Katzelsdorf blieb in den Zweikämpfen präsent

Auch nach dem Ausgleich hatte Kadletz nicht das Gefühl, dass die Partie wirklich kippen könnte. „Ich habe eigentlich nie eine Phase gesehen, wo ich sage: Das könnte jetzt kippen“, meinte er. Zwar habe es über die neunzig Minuten verteilt immer wieder zehn oder fünfzehn Minuten gegeben, in denen es nicht ganz so rund lief, doch aus seiner Sicht ließ Katzelsdorf daraus keine gefährliche Entwicklung entstehen. Entscheidend war für ihn, dass die Mannschaft in den Zweikämpfen präsent blieb und die Mischung aus spielerischer Lösung und Einsatz stimmte. „In den Zweikämpfen waren wir super präsent“, sagte Kadletz, der seine Mannschaft insgesamt sowohl spielerisch als auch kämpferisch auf einem sehr guten Niveau sah. Über Hirschwang sagte er, der Gegner sei wie erwartet hart in den Duellen und defensiv kompakt gewesen. Umso mehr gefiel ihm, dass Katzelsdorf viel Ballbesitz hatte und die eigenen Angriffe immer wieder sauber zu Ende spielen konnte.

Nach der Pause kontrolliert, ganz spät noch das 3:1

Weil Katzelsdorf mit der Führung in die Kabine ging, konnte die zweite Hälfte aus Sicht der Gastgeber kontrollierter angelegt werden. Kadletz beschrieb diesen Abschnitt als „souverän defensiv verteidigt“ und hob hervor, dass seine Mannschaft hinten nur wenig zuließ. Der entscheidende Befreiungsschlag fiel dann tief in der Nachspielzeit, als Daniel Jäger in der 90.+3. Minute auf 3:1 stellte und damit jede Resthoffnung der Gäste beendete. Für Kadletz war das ein passender Schlusspunkt unter eine Leistung, mit der er fast vollständig zufrieden war. „Am Ende war das eine sehr gute Leistung, wo es eigentlich wenig auszusetzen gibt“, sagte er. Ganz ohne kleinen Hinweis auf Verbesserungsmöglichkeiten kam er aber nicht aus: Beim Gegentor wünsche er sich „ein bisschen mehr Kommunikation“ und in den direkten Duellen noch mehr Präsenz. An der Gesamtbewertung änderte das für ihn nichts.

Verdienter Heimsieg hält Katzelsdorf vorne dabei

Unterm Strich blieb bei Katzelsdorf vor allem das Gefühl eines verdienten Heimsiegs, der auf einem klaren Plan beruhte: früh da sein, in den Zweikämpfen dagegenhalten und die eigenen spielerischen Möglichkeiten konsequent nutzen. Genau das sah Kadletz über weite Strecken. „Man hat neunzig Minuten lang gesehen, dass jeder das Spiel unbedingt gewinnen wollte“, sagte der Sportliche Leiter. Diese Haltung war für ihn die größte Stärke seiner Mannschaft. Mit dem 3:1 baut Katzelsdorf sein Konto auf 28 Punkte aus und bleibt damit nach zwölf Runden erster Verfolger von Spitzenreiter FC Tulln. Der Auftritt gegen Hirschwang passte damit nicht nur zum Ergebnis, sondern auch zur aktuellen Rolle der Mannschaft in der Tabelle: Katzelsdorf bleibt am Drücker.

2. Landesliga Ost: Katzelsdorf : Hirschwang - 3:1 (2:1)

  • 93
    Daniel Jäger 3:1
  • 45
    Matthias Lindner 2:1
  • 22
    Niklas Rinnhofer 1:1
  • 6
    Jonas Prünster 1:0