Spielberichte

SV Würmla-Co-Trainer Kiril Ognyanov: "Fast unmöglich, Fußball zu spielen"

SC Gmünd
SV Würmla

Kiril Ognyanov ordnet das 0:0 zwischen SC Gmünd und SV Würmla als leistungsgerechtes Ergebnis ein. Auf dem schwer bespielbaren Platz blieben echte Großchancen rar, auch wenn Würmla mehr Ballbesitz verzeichnete. Gefahr entstand auf beiden Seiten vor allem nach Standards, strittige Szenen gab es aus seiner Sicht nicht. In der 2. Landesliga West richtet der Co-Trainer den Blick bereits nach vorn: Die nächste Aufgabe werde erneut eine echte Herausforderung.

Nahaufnahme: Spieler holt zum Eckball aus. Weiß-grüner Ball, grüne Stutzen

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Gerechtes Remis aus Sicht der Gäste

Nach Abpfiff fiel das Urteil des Co-Trainers knapp, aber eindeutig: "Ja, das Ergebnis ist gerecht." Er begründet es mit der geringen Zahl an klaren Möglichkeiten und einem insgesamt kontrollierten Spiel ohne große Ausschläge. Zum Chancenverhältnis sagte er: "Bei uns vielleicht eine, beim Gegner gar keine." Aus Würmla-Perspektive stand damit eine einzige wirklich große Gelegenheit zu Buche, während der SC Gmünd keine verbuchte. Der Punktgewinn trägt die Handschrift solider Organisation und Konzentration bis in die Schlussphase.

Mehr Ball am Fuß, aber wenig Ertrag

Im Rückblick auf die Spielanlage betonte Ognyanov: "Ja, Würmla hat mehr Ballbesitz gehabt, auf jeden Fall." Zählbares resultierte daraus nicht; zur Pause stand es 0:0, und auch danach blieb die Partie offen, ohne dass eine Seite den Durchbruch fand. Akzente setzten vor allem ruhende Bälle, wie Ognyanov zusammenfasste: "Es gab ein, zwei Standardsituationen – einmal für Würmla, einmal für Gmünd –, bei denen es vor dem Tor gefährlich wurde. Aber das Ergebnis zeigt ja, dass beide Torhüter ihren Job gut gemacht haben." Der Nachmittag blieb damit strukturiert und geduldig, jedoch mit zu wenig Durchschlagskraft im letzten Drittel.

Rahmenbedingungen und Ausblick

Dass die äußeren Umstände zum bestimmenden Faktor wurden, machte Ognyanov unmissverständlich klar: "Wie ich gesagt hab, auf dem Platz war es schwierig und fast unmöglich, Fußball zu spielen." Das hemmte den Spielfluss und reduzierte die Anzahl verwertbarer Szenen. Diskussionen über Entscheidungen blieben aus; strittige Momente sah er keine. Der Fokus richtet sich entsprechend schnell auf das Kommende – mit nüchterner Erwartungshaltung und Respekt vor der Aufgabe: "Wieder ein schwieriges Spiel, wie jede Woche."