Spielberichte

Annaberg/Lilienfeld hält das 2:1 nicht: „Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden“

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SG Annaberg/Lilienfeld
SK Eggenburg

In der 2. Landesliga West hat sich SG Annaberg/SC PREFA Lilienfeld am Freitagabend mit SK Eggenburg 2:2 getrennt. Die Gastgeber lagen früh zurück, glichen noch vor der Pause aus und drehten die Partie nach dem Wechsel sogar, ehe ein Gegentor nach einem Standard nur einen Punkt übrig ließ. Trainer Amir Ebrahim sprach von einer intensiven Begegnung und einem Ergebnis, das „in meinen Augen so in Ordnung geht“.

Ersatzspieler auf der Bank am Spielfeldrand

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früher Rückstand, schnelle Antwort

Die Partie begann aus Sicht der Gastgeber denkbar ungünstig. Eggenburg ging bereits in der 5. Minute durch Tobias Walla mit 1:0 in Führung, und Ebrahim beschrieb die Entstehung dieses Treffers sehr genau. „Das Gegentor passiert aus einem langen Ball, der verlängert wird. Der Gegner gewinnt zweimal das Duell, legt quer und schließt im Sechzehner ab“, sagte der Trainer. Annaberg/Lilienfeld ließ sich davon aber nicht aus dem Spiel bringen. „Wir haben danach eine gute Reaktion gezeigt“, meinte Ebrahim, und genau diese Antwort kam schon in der 19. Minute: Mohamed Gad El Rab El Sayed verwandelte einen Freistoß direkt zum 1:1. Damit war der frühe Rückstand rasch repariert, und mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Halbzeit.

Die Führung war da, gehalten wurde sie nicht

Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung genauso umkämpft, wie sie begonnen hatte. Annaberg/Lilienfeld schaffte es aber zunächst, das Spiel auf seine Seite zu ziehen. In der 70. Minute traf Yusuf Ebrahim zum 2:1, nachdem die Gastgeber laut ihrem Trainer „um den Sechzehner herum zum Abschluss“ gekommen waren. Viel Zeit, um diesen Vorsprung zu verwalten, blieb allerdings nicht. Nur sechs Minuten später stellte Eggenburg wieder auf 2:2, als Muamer Avdic nach einem Standard erfolgreich war. „Wir haben es leider nicht geschafft, das Ergebnis bis zum Ende zu halten“, sagte Amir Ebrahim. So blieb unter dem Strich eine Partie, in der die Heimischen einen frühen Rückstand aufholten, das Spiel drehten und die Führung dann doch nicht über die Linie brachten.

Intensiv, kampfbetont und auf schwierigem Platz

Ebrahim ordnete die 90 Minuten vor allem über die Art des Spiels ein. „Es war eine sehr intensive Partie von Beginn weg“, sagte er, und genau dieses Bild zog sich auch durch seine gesamte Analyse. Der Trainer sprach davon, dass seine Mannschaft „den Kampf angenommen“ habe, was auf diesem Platz auch nötig gewesen sei. „Es war leider kein allzu guter Platz, um richtig gut Fußball spielen zu können“, erklärte er. Trotzdem habe seine Mannschaft dort, wo es möglich war, spielerische Elemente eingebracht und zugleich jene Eigenschaften gezeigt, die in so einer Partie gefragt sind. Den Gegner erlebte Ebrahim genauso, wie er ihn erwartet hatte: „sehr selbstbewusst, spielstark und mit einer sehr guten Offensive“. Dass Eggenburg als Tabellendritter angereist war, habe man laut dem Coach deutlich gemerkt.

Ein Punkt, mit dem beide Seiten leben können

Am Ende lief bei Ebrahim alles auf eine klare Einordnung hinaus. „Beide Teams haben sich nichts geschenkt, deswegen geht das Ergebnis so in Ordnung“, sagte der Trainer, der das 2:2 als gerechtes Unentschieden bewertete. Gerade weil seine Mannschaft nach dem 0:1 zurückgekommen war und zwischenzeitlich selbst 2:1 geführt hatte, blieb zwar das Gefühl, dass noch mehr möglich gewesen wäre. In seiner Gesamtbetrachtung blieb Ebrahim aber sachlich. Auch über den Unparteiischen wollte er gar kein großes Thema aufmachen. „Ich glaube nicht, dass es spielentscheidende Fehler gegeben hat. Das Spiel war im Mittelpunkt“, stellte er fest. Damit bleibt von diesem Abend vor allem ein klarer Eindruck hängen: eine harte, intensive Unterhaus-Partie, in der Annaberg/Lilienfeld viel investierte und sich gegen einen starken Gegner zumindest mit einem Punkt belohnte.

2. Landesliga West: Annaberg/Lilienfeld : Eggenburg - 2:2 (1:1)

  • 76
    Muamer Avdic 2:2
  • 70
    Yusuf Ebrahim 2:1
  • 19
    Mohamed Gad El Rab El Sayed 1:1
  • 5
    Tobias Walla 0:1