In der 2. Landesliga West setzte sich SC Hainfeld am Samstag beim SC Weißenkirchen mit 3:0 durch und legte damit früh die Basis für den Auswärtssieg. Sportlicher Leiter Thomas Schnürer sah vor allem den Start als entscheidend: "Die extrem schnelle Führung nach vier Minuten" habe seiner Mannschaft in die Karten gespielt. Danach bekam Hainfeld die Partie rasch in den Griff, erarbeitete sich viele Chancen und nahm den Sieg aus seiner Sicht verdient mit nach Hause.

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Schon in der Anfangsphase war klar, in welche Richtung dieser Nachmittag laufen würde. Schnürer sagte: "Wir haben das Spiel sehr schnell in der Hand gehabt und uns sehr viele Chancen herausgespielt." Der Treffer zum 0:1 nach vier Minuten passte genau zu diesem Bild. Hainfeld kam über die linke Seite durch, der Ball wurde quergelegt und Mario Gronister vollendete. Für die Gäste war das nicht nur die Führung, sondern auch die Bestätigung für einen Auftritt, der laut Schnürer "mehr als verdient" war. Weißenkirchen hatte aus seiner Sicht vor der Pause nur eine echte Torchance. Auf der anderen Seite blieb Hainfeld am Drücker und erhöhte in Minute 38 durch Elvis Bozicevic auf 0:2. "Bis zur Halbzeit hätten wir sicher drei, vier Tore schießen können", meinte Schnürer, der die Pausenführung deshalb als völlig gerecht einstufte.
Dass die frühe Führung für ihn der wichtigste Moment des Spiels war, betonte Schnürer ohne Zögern. Weißenkirchen stand zu Beginn tief und versuchte, die Räume eng zu machen. "Sie haben am Anfang sehr tief gestanden und probiert, dass wir wenig Raum haben", sagte der sportliche Leiter. Gerade deshalb war er mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden, weil sie diese Aufgabe aus seiner Sicht gut gelöst hat. "Der Spielfluss und die Idee nach vorne waren sehr gut. Von vorne bis hinten war es sehr gut", fasste er den Auftritt zusammen. Hainfeld hatte damit nicht nur mehr vom Spiel, sondern brachte auch die eigene Linie immer wieder sauber auf den Platz. Für Schnürer war das der Hauptgrund, warum seine Mannschaft die Partie über weite Strecken kontrollierte und dem Gegner zunächst kaum Möglichkeiten gab, selbst Akzente zu setzen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild allerdings ein Stück weit. Schnürer sah, dass Weißenkirchen besser in die Partie kam und seiner Mannschaft den Rhythmus nehmen wollte. "Sie haben probiert, unser Spiel ein bisschen zu zerstören. Das haben sie ganz gut gemacht", sagte er. Die Gastgeber gingen nun mehr in die Zweikämpfe, gewannen auch einige und kamen laut Schnürer zu "zwei, drei Chancen". Hainfeld blieb aber stabil und ließ "im Großen und Ganzen nicht allzu viel zu". Spätestens mit dem 0:3 durch Marcel Varsanyi in der 85. Minute war dann alles entschieden. Große Diskussionen wollte Schnürer nach dem Abpfiff nicht führen. Zur Leistung des Schiedsrichters meinte er nur: "Sie war auf beiden Seiten nicht wirklich gut. Aber eine richtig große Sache war nicht dabei." Für Hainfeld bleibt damit ein klarer Auswärtssieg, der den Klub in der Spitzengruppe der 2. Landesliga West hält.