Spielberichte

SC Hohenruppersdorf, Sektionsleiter Johannes Kohl: „Trainingsauftakt war sehr gut – Wir-Gefühl und Torhüter-Duell geben Schub für die Rückrunde“

Hohenruppersdorf

In der Bezirksklasse Weinviertel ordnet Johannes Kohl, Sektionsleiter des SC Hohenruppersdorf, die Lage zwischen Aufbruch und Vorsicht ein. Die Rückkehr mehrerer Spieler und eine gezielte Verstärkung auf der Torhüterposition sollen spürbaren Schub für die Rückrunde geben, während ein intensiver Trainingsauftakt und ein baldiges Trainingslager die Stimmung zusätzlich heben. Kohl betont zugleich, dass es aktuell keine verletzten Spieler gibt, jedoch einige Akteure nach längerer Pause behutsam wieder ins Mannschaftstraining integriert werden. Führung wird in Hohenruppersdorf bewusst als Gemeinschaftsaufgabe verstanden. Mit Blick auf die Konkurrenz nennt er klar den Tabellenführer als aktuelle Messlatte.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

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Personal, Rückkehrer und Zielsetzung

Die Ausgangslage beschreibt Kohl mit Blick auf die abgelaufene Hinrunde offen und konkret: „Wir haben gewusst, dass wir personell noch etwas schwach in die Hinrunde gehen werden. Jetzt sind einige Spieler wieder zurückgekommen und wieder aktiv. Die werden uns in der Rückrunde sicher verstärken und wir erhoffen uns dadurch natürlich eine Platzverbesserung. Abgesehen davon haben wir uns auf der Torhüterposition meiner Meinung nach verstärkt.“ Im Kader gab es zuletzt keine große Fluktuation; die Transfers betrafen im Wesentlichen die Nummer eins: „Abgänge und Zugänge – wie erwähnt – eigentlich nur die Torhüterposition. Abgesehen davon sind nur Spieler gekommen, die schon beim Verein waren.“

Stimmung, Trainingsstart und Lager im Südburgenland

Die Trainingswochen liefern laut Kohl ein positives Stimmungsbild und stabile Teilnahmequoten. Seine Einschätzung ist eindeutig: „Ja, der Trainingsauftakt war sehr gut. Es waren auch genug Leute bei den Trainings bis jetzt. Außerdem planen wir von 20. bis 22. März ein Trainingslager im Südburgenland, was sicher auch noch dazu beitragen wird, die Stimmung im ganzen Team und im Verein zu verbessern.“

Dieses Paket aus Rückkehrern, neuer Konkurrenz auf der Torhüterposition und gemeinsamen Tagen im Camp soll den Zusammenhalt stärken und die Basis für die kommenden Aufgaben verbreitern.

Gesundheit, Betreuerteam und Führungsverständnis

Personelle Ruhe herrscht auch abseits des Spielfelds: „Nein, keine personellen Änderungen.“ Medizinisch meldet Kohl Entwarnung – mit Blick fürs Detail: „Verletzte Spieler gibt es eigentlich nicht. Es gibt noch rekonvaleszente Spieler, die jetzt nach einer längeren Pause wieder ins Training eingestiegen sind, wo man natürlich noch schauen muss, wie sich da die körperliche Verfassung entwickelt.“ In der Hierarchie setzt der Verein auf breite Schultern statt einzelner Alphatiere: „Ich glaube, dass jeder einzelne Spieler sich nach dem Umbruch im Sommer gut eingebracht hat. Es gibt jetzt keine Führungsperson, würde ich sagen. Da sind alle gefragt, und wir schauen, dass das so bleibt. Mit den Spielern, die jetzt zurückkommen, sind auch einige dabei, die aufgrund ihrer Persönlichkeit einen guten Einfluss auf die ganze Mannschaft nehmen können.“

Klare Referenz: Tabellenführer als Maßstab

Auf die stärkste Mannschaft der bisherigen Saison angesprochen, setzt Kohl ein klares Ausrufezeichen: Für ihn ist der aktuelle Tabellenführer spielerisch und körperlich stark, tritt kompakt auf und steht aus seiner Sicht verdient an der Spitze – mit besten Chancen auf den Titel, sollte alles nach Plan laufen. Dieses Urteil taugt zugleich als Kompass: Hohenruppersdorf will konkurrenzfähig bleiben, den breiten Teamgeist nutzen und die Rückkehrer sowie die neue Konstellation im Tor in Punkte ummünzen.

Das Gesamtbild, das Kohl zeichnet, ist damit klar umrissen: behutsamer Optimismus, konkrete Maßnahmen und eine Mannschaft, die Verantwortung gemeinsam trägt. Die anstehenden Wochen mit hoher Trainingsbeteiligung und dem dreitägigen Camp im Südburgenland werden zum Stimmungs- und Belastungstest – und zur Chance, die erhoffte Platzverbesserung Schritt für Schritt zu untermauern.