Zwischen personellen Sorgen und spürbarem Zusammenhalt beschreibt Rudolf Mattes, Trainer von AFC Haugsdorf in der Bezirksklasse Weinviertel, eine Situation, die das Team fordert und zugleich zusammenschweißt. Er spricht von einer „sehr zusammengeschweißten Truppe“ und stellt klar, dass der Mannschaftsgedanke über allem steht: „Wenn, dann ist eine Mannschaft eines: Eine Mannschaft – da gibt’s keine Einzelspieler.“ In der Tabelle rangiert Haugsdorf aktuell auf Platz 3. Zugleich kehren Verletzte Schritt für Schritt zurück: „Die Spieler, die verletzt waren, trainieren mittlerweile wieder. Sie werden noch ein wenig brauchen, aber im Laufe der Frühjahrssaison werden sie voll integriert sein.“ Für den Sommer skizziert Mattes eine gezielte Verbreiterung des Kaders: „Vielleicht den Kader erweitern, damit zwei, drei junge, motivierte Spieler dazukommen und der Kampf ums Leder noch ein wenig größer wird.“

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Die Ausgangslage ist komplex – und Mattes spart nicht mit offenen Worten: „Momentan haben wir ein wenig Sorgen im Kader, aber ansonsten ist es eine sehr zusammengeschweißte Truppe.“ Die Gründe sind vielfältig: „Es sind Spieler weg, manche haben die Karriere beendet oder eine Pause eingelegt, dazu kommen Verletzungen. Es kommt alles zusammen. Aber wir werden weiterkämpfen.“ Strukturelle Umbrüche im Umfeld oder Betreuerteam? „Nur ein neuer Spieler.“ Und am Maßstab ändert das nichts: „Wenn, dann ist eine Mannschaft eines: Eine Mannschaft – da gibt’s keine Einzelspieler.“
Auf die Spielweise der Topteams angesprochen, rückt Mattes die Spitze in den Fokus – und zugleich die eigene Haltung: „Die ersten beiden Teams sind von der Spielweise hervorzuheben, aber auch die sind zu schlagen.“ Auf die Nachfrage zu den Spitzenreitern fiel seine Antwort knapp, aber eindeutig: „Genau.“ Worin ihre Stärken liegen, ordnet er sachlich ein – und hält am eigenen Credo fest: „Sie haben vielleicht die besseren Einzelspieler und im Nachwuchs bessere Ausbilder gehabt. Aber Teamleistung und Tagesverfassung zählen – darum ist jeder zu schlagen.“
Die Zeichen bei den Verletzten stehen auf Rückkehr – behutsam, aber stetig: „Die Spieler, die verletzt waren, trainieren mittlerweile wieder. Sie werden noch ein wenig brauchen, aber ich denke, im Laufe der Frühjahrssaison werden sie voll integriert sein.“ Perspektivisch denkt Mattes an frische Impulse: „Vielleicht den Kader im Sommer erweitern, damit zwei, drei junge, motivierte Spieler dazukommen und der Kampf ums Leder ein bisschen größer wird.“ Konkrete Namen gibt es noch keine; die Marschroute ist pragmatisch: „Wir warten ab, was in der 2. Klasse passiert, welche Vereine sich eventuell auflösen – es gibt ja überall Schwierigkeiten. Vielleicht will der eine oder andere dann bei uns Fuß fassen.“
In Summe zeichnet der Trainer ein Bild von Realismus und Geschlossenheit – getragen vom Anspruch, über das Kollektiv Lösungen zu finden und personelle Lücken Schritt für Schritt zu schließen.