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FC Kreuzstetten: Erich Brim: „Vielleicht wieder der erste Meistertitel“

FC Kreuzstetten

Im Fokus steht beim FC Kreuzstetten in der Bezirksklasse Weinviertel nicht ein Einzelergebnis, sondern die Stimmungslage und die Vorzeichen vor dem Frühjahr. Sektionsleiter Erich Brim ordnet klar ein, was die Mannschaft antreibt und wie das Umfeld tickt. Sein zentrales Motiv ist die Aussicht auf einen großen Wurf nach langer Durststrecke: „Vielleicht holen wir den ersten Meistertitel nach rund 40 Jahren wieder nach Kreuzstetten.“ Brim beschreibt ein intaktes Kollektiv, personelle Konstanz und eine Gemeinde, die den Klub mit spürbarer Energie trägt – selbst schwierigere Phasen haben daran nichts geändert. Dazu kommt ein klarer Blick auf den härtesten Rivalen.

Torwart in Scharz und Neonorange legt sich den Ball für einen Abstoß zurecht

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Zielbild: Titelambition und Auftrag für den Frühling

Die Ambition formuliert Erich Brim ohne Umschweife: Die kommenden Monate sind die Chance, die Kräfte einer geschlossenen Mannschaft in Richtung eines historischen Erfolgs zu bündeln. Die Erwartung versteht er nicht als Druckszenario, sondern als Antrieb – klar benannt von der sportlich verantwortlichen Ebene.

Kaderlage: Stabilität, kleine Blessuren, keine Aufregung

Auf die Frage nach Zu- und Abgängen bleibt Brim nüchtern: „Es hat wenig Veränderungen gegeben, die Mannschaft ist nahezu identisch.“ Auch die medizinische Lage trägt zur Ruhe bei: „Nur leichte Blessuren wie Zerrungen aus dem Training, sonst eigentlich keine gröberen Verletzungen.“

Mit einem nahezu unveränderten Stamm und lediglich kleineren Wehwehchen aus dem Trainingsbetrieb kann die Mannschaft die inhaltliche Arbeit ohne größere Baustellen fortsetzen. Diese personelle Kontinuität unterfüttert die formulierte Zielsetzung zusätzlich.

Verein im Gleichgewicht: Kontinuität im Gerüst, Rückhalt im Ort

Strukturell ist der Klub laut Brim stabil geblieben: „Nach der Generalversammlung und der Wahl ist die Vereinsstruktur gleich geblieben.“ Auf die zusammenfassende Nachfrage zur Stabilität bestätigt er: „Ja, bleibt es.“ Den emotionalen Unterbau liefert das Dorf selbst – mit deutlichen Worten beschreibt Brim die Unterstützung im Ort: „Das Rundherum funktioniert sehr gut, es wird in der Ortschaft sehr gut angenommen und – trotz des Abstiegs – ist die Euphorie ungebrochen.“

Das Umfeld bleibt damit ein tragfähiger Resonanzraum für das, was die Mannschaft auf dem Platz vorhat.

Härtester Prüfstein: Respekt vor dem Toprivalen

Beim Blick auf den stärksten Konkurrenten betont Brim die Qualitäten des Gegners: kompakt, diszipliniert, mannschaftlich geschlossen – der Maßstab im Titelkampf. Der Respekt ist groß, die Marschrichtung bleibt dennoch unverrückt: mit einem eingeschwungenen Kader, einem gesunden Teamgefüge und einer Gemeinde im Rücken die kommende Meisterschaft entschlossen anzugehen.