Spielberichte

Osman Bajguric: „Wir sind verdient vorn“ – UFC Michelstetten vor dem Topduell mit Kreuzstetten

UFC Michelstetten

In der Bezirksklasse Weinviertel richtet sich beim UFC Michelstetten unter Trainer Osman Bajguric alles auf den Auftakt der Rückrunde gegen den direkten Verfolger Kreuzstetten. Bajguric spricht von einer Mannschaft, die verdient an der Tabellenspitze steht und in der Vorbereitung mit hoher Präsenz arbeitet. Die Stimmung beschreibt er als gelöst und fokussiert, die Abläufe sitzen: „Wir hatten ein Spiel, am Mittwoch folgt das nächste – da hoffen wir auf den nächsten Sieg, damit wir bestmöglich auf die erste Runde vorbereitet sind und mit einem Sieg starten.“ Und zum Knaller zum Beginn der Rückrunde sagt er klar: „Erster gegen Zweiter – es ist Kreuzstetten.“

Fußballspieler im engen Zweikampf

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Stimmung und Vorbereitung

Bajguric zeichnet ein klares Bild: lange ungeschlagen, hohe Trainingsbeteiligung und konzentrierte Arbeit. „Die Stimmung ist gut, wenn man gefühlt seit einer Ewigkeit nicht verliert“, betont er. In der Vorbereitung herrsche große Präsenz, die Automatismen griffen: „Wir hatten bereits ein Spiel, am Mittwoch folgt das nächste. Ziel ist, gut in die erste Runde zu starten – idealerweise mit einem Sieg.“ Das Zwischenfazit: Stabilität, Effizienz vor dem Tor und defensive Kompaktheit tragen den Lauf.

Kader, Fitness und Stabilität im Umfeld

Personell setzt Michelstetten auf Kontinuität. „Im Großen und Ganzen bleibt das Team komplett. Abgänge gibt es diesmal gar keine“, erklärt Bajguric. Der Kader wurde zudem durch einen Rückkehrer nach einer Fußballpause verbreitert. Auch die medizinische Lage ist positiv: „Stand jetzt ist der komplette Kader fit und bereit. Ich hoffe, das bleibt so – der Kader ist nicht groß, aber gut.“ Strukturell hat sich nichts verändert: „Mannschaft und Betreuerteam sind gleich geblieben.“

Spitzenspiel gegen Kreuzstetten und ein besonderer Innenverteidiger

Zum Rückrundenauftakt wartet sofort das Topduell. „Erster gegen Zweiter – es ist Kreuzstetten“, so Bajguric. Der Gegner sei aus der zweiten Klasse abgestiegen und habe den dortigen Rhythmus mitgenommen. „Das ist die einzige Mannschaft, die uns Punkte abgenommen hat – zu Hause mit einem Unentschieden. Diesmal wollen wir gewinnen und unseren Lauf fortsetzen.“ Im eigenen Team sticht eine außergewöhnliche Torquote hervor: Ein Innenverteidiger traf in der Hinrunde achtmal und steht damit in der Torschützenliste weit oben.

Dennoch bleibt für den Trainer das Kollektiv der Star: „Im Allgemeinen funktionieren wir als Mannschaft hervorragend, da wäre es unfair, einzelne Spieler herauszuheben.“ Sein Ausblick bleibt selbstbewusst: „Im Großen und Ganzen passt alles – und wenn wir so weitermachen, werden wir am Ende auch dort stehen, wo wir hingehören.“