1. NÖN-Landesliga

SC Zwettl: Der erste Titel in der noch jungen Saison ist bereits eingetütet!

Der SC Zwettl schloss die vergangene Meisterschaft ex aequo auf dem sechsten Rang ab. Starke zwölf Siege und ein halbes Dutzend an Unentschieden wies die Tabelle auf der Habenseite aus. Aktuell schuftet die Mannschaft intensiv für den Neustart. Dies tut sie wie gewohnt mit zahlreichen Testmatches. Aber auch als Organisator eines Bewerbs trat der Verein gestern in Erscheinung. Im eigenen Wohnzimmer, der Waldviertler Sparkasse Arena, stellte man sich dem Vergleich. Wenig überraschend, könnte man fast schon sagen, stand die Heimmacht am obersten Treppchen. Ligaportal unterhielt sich mit Obmann Martin Grünstäudl über den Triumph und die anstehende Spielzeit.

Wie blickt man auf den jüngsten Erfolg zurück?

Martin Grünstäudl: „Es war echt eine gelungene Veranstaltung. Insgesamt nahmen vier Teams am Braustädte Turnier teil. Zunächst bekamen wir es mit Weitra zu tun. Da setzten wir uns klar durch. Wir blieben ohne Gegentreffer. In der anderen Partie kämpften Schrems sowie Groß Gerungs um das Weiterkommen. Der Letztgenannte behielt die Oberhand, wodurch wir es mit ihm im Finale aufnehmen mussten. Die Zuschauer sahen einen weiteren eindeutigen Sieg zu Null unsererseits. Man darf das sportlich natürlich nicht überbewerten, insgesamt ist das aber jedenfalls ein toller Nachmittag für die Anhänger gewesen.“

Welchen Eindruck macht die Truppe generell in der Vorbereitung?

Martin Grünstäudl: „Ich bin zufrieden. Uns kommt jedenfalls zugute, dass wir weiterhin auf unseren Trainer bauen. Als wesentlich erachte ich daneben, dass Goalgetter Marek Szotkowski noch immer unser Trikot trägt. Das freut uns ganz besonders. Und, ich muss auf Holz klopfen, soweit blieben wir im Prinzip auch von Verletzungen verschont. Bis auf ein paar klein Wehwehchen ärgern uns derzeit keine Personalprobleme. Bei den Freundschaftsmatches bogen wir jüngst Dinamo Helfort sowie Gmünd. Die Richtung passt also.“

Was passierte transfertechnisch?

Martin Grünstäudl: „Es verließen uns Benedikt Größl, Dominic Heigl, Nico Tscheppen, Ammar Sjekirica, David Aigner sowie Dennis Schmutz. In Schwebe sind die Abgänge von Sebastian Penz und Daniel Jeschko. Da klappte leider bei der Anmeldung ihres neuen Vereins etwas nicht und man muss abwarten, wie es in der Sache weitergeht. Neu an Bord ist mit Maksym Potopalskyi ein gestandener Mann für die Abwehr. Er trug in der Vergangenheit schon das Trikot von SW Bregenz oder Dornbirn. Der Ukrainer verfügt über ein Gardemaß für einen Innenverteidiger. Daneben gelang es uns, für die Hintermannschaft auch noch den jungen Matteo Schön von der Akademie St. Pölten an Land zu ziehen. Im Mittelfeld verpflichteten wir Sebastian Starkl, Sami Vehabović und Stefan Trunic. Sie kamen von Melk, dem Wiener Sport-Club beziehungsweise dem FAC Wien.“

Wie lautet die Zielsetzung?

Martin Grünstäudl: „Eine Platzierung so um die fünfte oder sechste Position streben wir erneut an. Unabhängig davon steht im Vordergrund, sich fußballerisch weiterzuentwickeln. Dann sollten sich auch die gewünschten Resultate einstellen. Wir wollen vor allem weiterhin zu Hause überzeugen und unsere Zuschauer verwöhnen. Super wäre es, wenn wir auch in der Ferne zukünftig noch mehr punkten. Nächsten Freitag wartet jetzt noch der Probegalopp gegen Eggenburg auf uns, bevor es tatsächlich ernst wird und losgeht. Zum Start empfangen wir St. Peter/Au. Die Jungs brennen schon darauf.“