Nach dem Auswärtsspiel in Prinzendorf zeigte sich Wolfgang Meier zufrieden und gelassen. Der Trainer der SG Hüttendorf/Paasdorf sprach von klarer Spielkontrolle, hohem Ballbesitz und großer Effizienz über die Flügel sowie bei Standardsituationen. Gegen den SC Prinzendorf habe seine Mannschaft eine faire Partie ohne größere Aufregung erlebt – und den Schwung aus der Vorwoche konsequent mitgenommen. In der Bezirksklasse Weinviertel soll dieser Trend nun fortgesetzt werden.

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Meier beschrieb einen Auftakt mit viel Durchschlagskraft: In den ersten zehn Minuten ließ sein Team drei Großchancen aus, blieb aber dran und verlagerte das Angriffsspiel zunehmend auf die Außenbahnen. „Wir waren über die gesamte Spielzeit die ballbesitzende Mannschaft; das Verhältnis lag bei etwa 70:30“, so der Coach. Diese Überlegenheit spiegelte sich noch vor der Pause im Ergebnis wider: Zwischen Minute 22 und 37 stellten Tobias Eckner (22., 24., 33.), Mario Weiss (26., 35.) und Simon Adami (37.) die Weichen – zur Halbzeit stand es aus Sicht der SG Hüttendorf/Paasdorf 6:0. Eckner schnürte damit einen Hattrick, Weiss legte einen Doppelpack nach.
Besonders hob Meier die Wucht bei ruhenden Bällen und Flanken hervor. Ein prägender Moment war für ihn das dritte Tor von Tobias Eckner nach einer Ecke – erneut ein Kopfballtreffer, der den aktuellen Standardfokus seines Teams unterstrich. Nach Wiederbeginn verkürzte der SC Prinzendorf durch Enis Govedari in der 55. Minute auf 6:1, doch die Gäste antworteten prompt: Mohamed Ahmadi stellte in der 62. Minute auf 7:1. In der Schlussphase sorgten zudem Ibrahim Sürücü (75.) und Oktay Arslan (85.) für den 9:1-Auswärtssieg.
Zur Zweikampfführung fand Meier klare Worte: „Insgesamt war es ein faires Spiel; lediglich ein Foul war gelbwürdig.“ Aus Nebenthemen wolle man bei einem 9:1 keinen Diskurs machen – entscheidend seien Leistung und drei Punkte. Den Blick richtete der Trainer sofort nach vorn: „Am Freitag wartet vermutlich einer der stärksten Gegner der Liga. Wir fürchten uns vor niemandem, sind gut vorbereitet und wollen auch dieses Spiel gewinnen.“