In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel feierte der USV Raika Dobersberg im Heimspiel gegen den SC St. Martin einen 2:0-Erfolg. Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start, doch Dobersberg traf mit der ersten klaren Möglichkeit und legte nach der Pause nach. Trainer Klaus Doppler sprach von einem verdienten Arbeitssieg, der vor allem über Einsatz und Laufbereitschaft kam: „Wir haben läuferisch und kämpferisch gut dagegengehalten.“ Unterm Strich stand ein reifer Auftritt, der nach schwierigen Anfangsminuten konsequent zu Ende gespielt wurde.

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Die Partie brauchte kaum Anlaufzeit: St. Martin startete mutig, presste hoch und kam in den ersten zehn bis fünfzehn Minuten zu einigen Möglichkeiten. „St. Martin hatte den viel besseren Start und einige Chancen in den ersten fünfzehn Minuten. Hier waren wir auf der glücklichen Seite, kein Gegentor zu erhalten“, sagte Klaus Doppler. Dann schlug Dobersberg zu: Richard Svoboda nutzte in Minute 13 die erste wirklich große Gelegenheit zum 1:0. „Wir konnten mit der ersten wirklich sehr guten Möglichkeit dann 1:0 in Führung gehen“, so der Trainer. Mit der knappen Führung ging es in die Pause (1:0). Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv, bis die Hausherren „nach einer guten Stunde“ nachlegten: In Minute 62 stellte Christoph Goldnagl auf 2:0 – für Doppler die vorzeitige Entscheidung: „Somit war das Spiel dann vorentschieden.“
Für Doppler war es ein klassischer Arbeitssieg. „Es ist eines jener Spiele, wo man spielerisch nicht ganz überzeugen kann, jedoch läuferisch und kämpferisch dagegenhalten muss. Und das haben wir heute über neunzig Minuten gut gemacht und somit Gott sei Dank den Sieg eingefahren“, erklärte der Dobersberg-Coach. Gleichzeitig blieb der Blick selbstkritisch: „Verbesserungsbereiche gibt es immer und überall. Prinzipiell müssen wir wieder schauen, dass wir an der eigenen Spielöffnung und an den spielerischen Elementen arbeiten.“ Dass die Anfangsphase holprig war, führte er auf den mutigen Gegner zurück: „Überrascht hat mich der sehr offensive Beginn. Sie haben ganz vorne attackiert, wir hatten damit Probleme, bis wir uns auf diese Situationen besser eingestellt haben.“
Nach dem 2:0 spielte Dobersberg die Partie abgeklärt zu Ende. „Wir konnten in den letzten zwanzig Minuten diesen Sieg sicher verwalten und nach Hause spielen“, meinte Doppler. Auch abseits der Tore blieb es ein fairer Nachmittag. Strittige Szenen? „Für mich gab es keine strittigen Situationen. Die Leistung des Schiedsrichters war absolut in Ordnung“, betonte der Trainer. Sportlich zahlt sich der Heimsieg aus: In Runde 20 hält Dobersberg bei 33 Punkten und mischt damit im Vorderfeld mit, während St. Martin bei 12 Zählern um wichtige Punkte kämpft. Der Coach fasste zum Schluss zusammen: „Wir freuen uns über die drei Punkte.“