In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel setzte sich der USC Sparkasse Litschau auswärts beim SG Kremser SC/Rehberg KM II klar mit 5:0 durch. Drei Treffer vor der Pause legten den Grundstein, nach dem Wechsel machten die Gäste den Deckel drauf. Co-Trainer Christian Kainz sprach von einem Auftritt ohne Wackler: „Wir waren von Beginn an fokussiert und haben nie Zweifel gelassen, dass wir das heute gewinnen wollen.“ Eine Schlüsselszene sah er nicht: „Eigentlich nicht.“
Von Beginn an lief das Spiel in die Richtung der Gäste, so hat es Christian Kainz gesehen. „Meines Erachtens ist es von Anfang an nur in eine Richtung gelaufen“, sagte der Co-Trainer. Nach einer zielstrebigen Anfangsphase klingelte es erstmals nach 28 Minuten: Radim Suta stellte auf 0:1. Nur vier Minuten später legte Daniel Kavka nach und erhöhte auf 0:2 (32.). Litschau blieb am Drücker und noch vor der Pause traf Kavka ein zweites Mal zum 0:3 (38.). Mit dieser klaren Führung im Rücken kontrollierten die Gäste die Partie, ohne viel zu riskieren. Nach dem Seitenwechsel fiel das 0:4 durch ein Eigentor, das Simon Hengstberger zugeschrieben wurde (67.). Den Schlusspunkt setzte Stefan Schlosser in Minute 82 – 0:5, Endstand. Der klare Pausenvorsprung und die ruhige zweite Hälfte passten zum Eindruck eines souveränen Auswärtssiegs.
Im Gespräch nach dem Spiel blieb Kainz bei einer klaren Linie. „Wir waren zielstrebig, von Beginn an fokussiert und haben keine Zweifel gelassen, dass wir das heute gewinnen wollen“, betonte er. Den großen Unterschied machte für ihn nicht eine Szene aus, sondern die Haltung: „Unser Wille hat uns zum Sieg geführt.“ Inhaltlich hob er Dinge hervor, die zuletzt gefehlt hatten: „Wir haben wieder Kampfgeist gezeigt und eine große Laufbereitschaft, das haben wir in den letzten Partien ein bisschen vermissen lassen. Es war wieder Feuer im Spiel.“ Bei den Treffern blieben ihm vor allem Standards im Kopf: „Herausgestochen sind für mich die direkten Freistöße, die wir heute verwandelt haben.“ Insgesamt sprach Kainz weniger von Glanz als von Konsequenz – aus seiner Sicht zog Litschau seinen Plan über 90 Minuten durch.
Über den Gegner verlor der Litschauer Co-Trainer keine großen Worte. „Da kann ich eigentlich nichts sagen, weil das Spiel aus meiner Sicht von Beginn an in eine Richtung gelaufen ist“, meinte Kainz. Für Diskussionen sorgte der Nachmittag ohnehin nicht. „Der Schiedsrichter hat sehr gut gepfiffen, es gab eigentlich keine strittigen Szenen. Es war eine sehr faire Partie“, hielt er fest. Der Sieg kommt für Litschau in einer Phase, in der jeder Punkt zählt: Nach 20 Runden hält der USC bei 17 Zählern und rangiert auf Platz 13, die Zweier der Kremser stehen mit 24 Punkten auf Rang elf. Viel wichtiger als die Tabelle war für Kainz aber der Auftritt. „Wir wollen genau dieses Feuer und diese Laufbereitschaft mitnehmen“, sagte er – und damit war der Fokus schon auf die nächsten Aufgaben gerichtet.