In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat sich SC Admira Gföhl am Samstagnachmittag mit 3:0 gegen USV Groß Gerungs durchgesetzt. Die Gastgeber legten mit frühem Druck den Grundstein, verteidigten das 1:0 bis zur Pause und schlugen später noch zweimal zu. Trainer Michael Blabensteiner machte nach dem Schlusspfiff vor allem zwei Punkte groß: "Die geschlossene Mannschaftsleistung hat wieder gepasst" und mit dem 2:0 sei die Partie endgültig in Gföhler Richtung gekippt.

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Blabensteiner war vor allem mit dem Beginn seiner Mannschaft zufrieden. "Wir haben sehr gut und stark begonnen", sagte der Gföhler Trainer, und genau das war gleich zu sehen. In den ersten fünf bis zehn Minuten fand Gföhl immer wieder gute Pressingsituationen vor, setzte den Gegner früh unter Druck und wurde dafür schon in der 3. Minute belohnt. Christian Hahn brachte die Gastgeber nach einem erzwungenen Fehlpass und schnellem Umschalten mit 1:0 in Führung. Danach verlor Gföhl laut Blabensteiner "ein bisschen den Zugriff vorne im Pressing", wodurch sich die Partie öffnete. Groß Gerungs kam besser hinein, doch der Gföhler Tormann hatte "sehr gute Aktionen" und hielt wichtige Bälle, sodass es mit dem knappen Vorsprung in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild wie schon in der ersten Hälfte. Blabensteiner sprach von einem "relativ ausgeglichenen Spiel" zu Beginn der zweiten Halbzeit, ehe aus seiner Sicht die entscheidenden Momente kamen. Als Groß Gerungs offensiver wurde, bekam Gföhl die Räume für sein Umschaltspiel. Die Gastgeber kamen in Kontersituationen, nutzten diese nun konsequent und legten durch Simon Stefanec in der 75. Minute das 2:0 nach. In der 88. Minute machte Stefanec mit seinem zweiten Treffer endgültig alles klar. Dass am Ende sogar noch mehr möglich gewesen wäre, verschwieg der Trainer nicht: "Wir hätten auch noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können."
Bemerkenswert war der Sieg für Blabensteiner auch deshalb, weil Gföhl personell nicht aus dem Vollen schöpfen konnte. "Aufgrund der vielen Ausfälle, hauptsächlich krankheitsbedingt, haben heute das Kollektiv und auch der Wille zum Sieg sehr, sehr gut funktioniert", sagte er. Diese Einschätzung passt zu einem Spiel, in dem nicht nur die Tore, sondern auch die Arbeit gegen den Ball den Unterschied gemacht haben. Den Gegner beschrieb der Trainer als "sehr bemüht", zudem habe Groß Gerungs seine Klasse immer wieder aufblitzen lassen und die eine oder andere Möglichkeit vorgefunden. Umso wichtiger war, dass die Gastgeber hinten stabil blieben und auch durch ihren Tormann die Null hielten. So stand am Ende ein 3:0, das aus Gföhler Sicht auf einem starken Beginn, sauber ausgespielten Kontern und einer geschlossenen Defensivleistung beruhte.