Zwischen dem SC Leopoldsdorf und dem USC Kirchschlag in der Gebietsliga Süd/Südost prägten frühe Offensivmomente und ein rascher Stimmungswechsel die Partie. Coach Roman Schlögl schilderte einen druckvollen Auftakt: „Wir haben zu Beginn des Spiels einige Großchancen herausgespielt.“ Dann kippte die Phase kurz: „Kirchschlag traf wie aus dem Nichts zum 0:1 durch Marcell Toth, kurze Zeit darauf glichen wir durch Amin Mohamed aus.“ Schlögl sprach von viel Kontrolle vor der Pause und betonte die Reaktion seines Teams, das sich an die eigenen Vorgaben hielt und im Verlauf die Oberhand gewann.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Schlögl: „Wir haben den Gegner während der Woche sehr gut analysiert und wussten über seine Stärken und Schwächen ebenso wie über unsere.“ Seine Mannschaft habe die Analyse in einen griffigen Matchplan übersetzt und in heiklen Momenten die Ruhe bewahrt.
Im physischen Duell sah der Trainer über weite Strecken Augenhöhe: „Große Unterschiede gab es nicht. Wir waren sehr gut vorbereitet und gingen konsequent auf die zweiten Bälle.“ Die Robustheit des Gegners hob er dennoch hervor: „Der USC Kirchschlag ist eine physisch sehr starke Mannschaft, aber auch meine Burschen – insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel.“ Gerade diese Balance in den Zweikämpfen und die Konsequenz bei Abprallern stützten den Auftritt seiner Elf und trugen spürbar zur Spielkontrolle bei.
Ein Hingucker blieb der Ausgleich aus der Distanz: ein Traumtor zum 1:1 aus rund 30 Metern durch Amin Mohamed. Nach dem Seitenwechsel setzte Leopoldsdorf entscheidende Akzente und stellte binnen vier Minuten auf 2:1 und 3:1 (49., 53.) – beide durch Berkin Gürünlü. In der Schlussphase verkürzte der USC Kirchschlag noch auf 3:2 (84.) (Torschütze: Lukas Pernsteiner), doch im Mittelpunkt stand für Schlögl weniger der nackte Spielstand als die Mentalität seiner Elf: „Den Charakter meiner Mannschaft hebe ich sehr positiv hervor.“