Im Duell des USC Kirchschlag mit dem SC Reisenberg in der Gebietsliga Süd/Südost setzte sich die Heimelf mit 2:0 durch. Trainer Stefan Pürrer sprach von klaren Vorteilen im Ballbesitz, einem deutlichen Chancenplus und der spielentscheidenden Szene nach der Pause. Nach der Pleite der Vorwoche überzeugte sein Team mit Stabilität; für die kommenden Aufgaben fordert Pürrer vor allem präzisere letzte Pässe und eine kompakte Defensive.

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Kirchschlag legte forsch los und belohnte sich früh: In der 7. Minute traf Lukas Pernsteiner zum 1:0 – ganz im Sinne der Vorgabe, rasch in Führung zu gehen. Die Gastgeber erspielten sich anschließend ein klares Chancenplus, inklusive Lattentreffer samt Abpraller; einmal rettete Reisenberg auf der Linie. Weil beim letzten Pass häufig die Präzision fehlte, blieb das zweite Tor zunächst aus – zur Pause stand es 1:0.
Über weite Strecken diktierte Kirchschlag das Geschehen, Reisenberg überließ den Hausherren oft den Ball. Nach Wiederbeginn pressten die Gäste kurzzeitig höher, doch der USC fand die passenden Lösungen. In der 47. Minute sah Dominik Trnka nach einem Foul als letzter Mann die Rote Karte – Reisenberg agierte fortan in Unterzahl. Kirchschlag hatte danach zwei, drei enge Abseitsaktionen mit bereits vollendeten Angriffen, ehe Mario Breitfellner in der 64. Minute zum 2:0 erhöhte und die Partie entschied.
„Nach der Niederlage letzte Woche sind wir zufrieden, dass wir zu null gespielt haben und die drei Punkte mitgenommen haben“, bilanzierte Pürrer. Trotz der Intensität blieb das Duell insgesamt fair: „Reisenberg kämpft um jeden Punkt im Abstiegskampf, aber grundsätzlich war es eine faire Partie.“ Für den nächsten Auftritt gibt der Coach die Richtung vor: Die Defensive muss stehen – und im Angriff soll vor allem der letzte Pass noch präziser werden.