Im Duell der Gebietsliga Süd/Südost zwischen dem ASK Marienthal und dem SV Wienerwald ordnet Yasin Bakar die 15. Runde klar ein: intensive Zweikämpfe, enorme Laufarbeit, am Ende ein leistungsgerechtes 0:0. Der Trainer hebt die disziplinierte Umsetzung des Matchplans hervor, lobt die Defensive und betont, wie wertvoll dieser Punkt gegen den Tabellenführer ist.

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Aus Bakars Sicht entschied die Partie sich vor allem über Physis, Disziplin und Mentalität. „Es war eine kämpferisch und läuferisch starke Partie auf beiden Seiten“, fasst er zusammen. Beide Teams erspielten sich Möglichkeiten, die Gäste aus Wienerwald hatten nach seinem Eindruck das Chancenplus – zugleich blieb Marienthal gefährlich. Sein Fazit: „Es lag an Kleinigkeiten, aber im Großen und Ganzen geht das 0:0 in Ordnung.“
Die Kräfteverhältnisse im Spielaufbau beschreibt Bakar deutlich: Wienerwald habe mehr Ballbesitz gehabt – genau damit habe man gerechnet und das Team entsprechend eingestellt. Marienthal wählte bewusst die kompakte Variante, hielt die Räume am eigenen Strafraum eng und lauerte auf Umschaltmomente. Der Plan trug: Die Gastgeber tauchten mehrfach gefährlich vor dem Tor auf, teils in Eins-gegen-eins-Situationen mit dem Keeper, während die Gäste vermehrt über Standards in Strafraumnähe Druck machten. „Im Prinzip waren auf beiden Seiten Chancen da“, bilanziert Bakar – mit der Ergänzung, dass Wienerwald ein Plus an Abschlüssen und ruhenden Bällen verbuchte.
Im physischen Duell blieb der Rahmen aus Bakars Sicht fair: „Es war ein hartes, aber faires Spiel.“ Einzelne Akteure ragten dennoch heraus. Vor allem der Rückhalt zwischen den Pfosten überzeugte: „Ich muss unseren Tormann, Kevin Radeiner, hervorheben.“ Seine Präsenz passte zur kompakten Grundordnung, in der die Verteidigung zahlreiche brenzlige Momente bereinigte. Bakar nach Schlusspfiff: „Es motiviert uns, dass wir gegen den Ersten einen Punkt geholt haben. Mit so einer Mannschaft zu arbeiten, macht Spaß und wir sind zuversichtlich, dass wir da unten rauskommen.“