Im Duell der Gebietsliga Süd/Südost zwischen SC Himberg und SC Fortuna Wiener Neustadt II überwog nach dem Schlusspfiff auf Seiten der Gäste Ernüchterung. Trainer Robert Haas betonte die Kontrolle und das Chancenplus seines Teams, haderte aber mit Gegentreffern nach Standards. Seine Schilderungen zeichnen ein Spiel, in dem Fortuna weite Strecken dominierte, sich jedoch für den Aufwand nicht belohnte.

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„Wir waren die ersten zwanzig, fünfundzwanzig Minuten sehr überlegen“, resümierte Haas. Fortuna erspielte sich in dieser Phase mehrere Möglichkeiten, unter anderem durch Tamas Lugosi, ließ sie jedoch ungenutzt. In der 23. Minute stellte Edin Bijeljinac per Elfmeter auf 1:0. Kurz vor der Pause fiel der Ausgleich: Philip Müller traf in Minute 45 zum 1:1.
„In Summe hatten wir mit Sicherheit mehr Kontrolle im Spiel, vor allem zu Beginn und dann auch nach der Halbzeit. Wir haben eigentlich fast ausschließlich in der gegnerischen Hälfte gespielt“, sagte Haas. Nach dem Seitenwechsel drückte Fortuna erneut, suchte konsequent den Weg nach vorne und verzeichnete einen Lattenkracher. Zudem vergaben die Gäste eine hundertprozentige durch Emre Akpinar sowie eine sehr klare Chance von Tamas Lugosi. Die Effizienz fehlte und die Wucht bei ruhenden Bällen blieb aus. Unterschiede im körperlichen Bereich ortete Haas „nur bei Standardsituationen“.
Die Partie kippte kurz vor Schluss endgültig: Dennis Sabani markierte in der 91. Minute nach einer weiteren Standardszene das 1:2. „Wir müssen weiter an den Standardsituationen arbeiten und an der Chancenverwertung“, erklärte Haas, der zugleich betonte, dass aktuelle Ausfälle schwer zu kompensieren seien. Auf die Frage nach auffälligen Akteuren nannte er aus seinem Team Erkut Tekinsoy.