Ein dominanter Auftritt und klare Worte prägten den Abend in der Gebietsliga Süd/Südost, als der ASK Eggendorf den SC Himberg empfing. Trainer Albin Kajtezovic sprach von einer Partie, in der sein Team über weite Strecken das Geschehen kontrollierte, sich aber zunächst selbst in Schwierigkeiten brachte. Es ging um Dominanz, ein Missgeschick vor dem Gegentor, viele Chancen samt vergebenem Elfmeter – und darum, aus all dem die richtigen Schlüsse zu ziehen.

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"Es war ein Spiel auf schiefer Ebene: Wir haben dominiert, sind aber durch einen Eigenfehler in Rückstand geraten", bilanzierte Kajtezovic. Nach 30 Minuten stellte Dennis Sabani auf 0:1. Noch vor der Pause kippte Eggendorf die Dynamik: Christian Stanic glich in der 43. Minute aus – zur Halbzeit stand es 1:1. Nach dem Seitenwechsel blieb Eggendorf tonangebend. Stanic schnürte in der 58. Minute seinen Doppelpack, ehe Tobias Schramboeck in der 64. Minute zum 3:1-Endstand erhöhte.
Aus seiner Sicht passte vieles zusammen: Struktur, Präsenz am Ball und eine Vielzahl an Möglichkeiten. "Das Chancenplus lag definitiv auf unserer Seite. Wir hatten sogar einen verschossenen Elfmeter", sagte Kajtezovic, ohne zu lamentieren. Stattdessen rückte er die Disziplin in den Vordergrund: "Es wurden eigentlich alle Punkte wirklich gut und sehr strukturiert umgesetzt." Dieses Gefühl, die Partie über lange Phasen im Griff zu haben, trug sein Team durch heikle Momente ebenso wie durch die entscheidenden Szenen.
Im physischen Duell sah der Coach keinen klaren Vorteil für eine Seite: "Ich finde, das war auf einer Ebene." Bei den Einzelleistungen hob er vor allem den Doppeltorschützen Christian Stanic hervor und betonte zudem die mannschaftliche Geschlossenheit. Die inhaltliche Linie für die kommenden Aufgaben bleibt schnörkellos und zielgerichtet, formuliert in einer klaren Botschaft: "Wir schauen von Spiel zu Spiel und versuchen, jedes zu gewinnen."