Im Duell der Gebietsliga Süd/Südost zwischen dem SC Leopoldsdorf und Bad Fischau-Brunn entwickelte sich zunächst eine intensive, ausgeglichene Partie. Nach dem Seitenwechsel aber machte die individuelle Qualität der Gäste den Unterschied. Trainer Roman Schlögl hob die hohe Intensität seiner Mannschaft hervor, lobte das Schiedsrichterteam und blickt trotz der 0:3-Heimniederlage zuversichtlich nach vorne.

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Vor der Pause stand es 0:0 – ein Zwischenstand, der das Geschehen treffend abbildete. Schlögl ordnete ein: „In der ersten Halbzeit war es eine ausgeglichene Partie.” Seine Elf ging mit viel Wucht in die Zweikämpfe und setzte immer wieder Akzente. Auch die Gäste investierten früh und kamen bereits beim Stand von 0:0 zu Möglichkeiten.
Nach Wiederanpfiff kippte das Spiel. In der 51. Minute traf Daniel Randak aus rund 30 Metern zum 0:1 – ein Traumtor, das den Gästen Auftrieb gab. Leopoldsdorf stemmte sich gegen den Rückstand, doch Bad Fischau-Brunn blieb effizient: In Minute 83 erhöhte Mohammad Jafari auf 0:2. Kurz vor Schluss stellte Randak in der 89. Minute mit seinem zweiten Treffer den 0:3-Endstand her. Nach offenem Beginn entschieden präzise Nadelstiche und starke Einzelaktionen die Partie zugunsten der Gäste.
Abseits der Spielanalyse schickte Schlögl ein klares Lob an die Unparteiischen: „Meiner Meinung nach hat es das Schiedsrichterteam gestern sehr, sehr gut gemacht.” Für den SC Leopoldsdorf gilt nun, an die mutige und intensive erste Halbzeit anzuknüpfen, Ballgewinne sauberer auszuspielen und in den entscheidenden Momenten konsequenter zu werden. Trotz des 0:3 bleibt der Abend eine Standortbestimmung – mit klaren Hinweisen darauf, wo die zweite Halbzeit den Unterschied machte und woran in den kommenden Trainingstagen anzusetzen ist.