Ein früher Strafstoß und viel Kampf prägten das Duell zwischen dem BSV Enzesfeld/H. und dem SC Sommerein in der Gebietsliga Süd/Südost. Am Ende stand für die Gastgeber ein 2:0 und vor allem Erleichterung: Trainer Mario Cvisic hob die Bedeutung der drei Zähler im Abstiegskampf hervor. Spielerisch sei es „sicher nicht die beste“ Vorstellung gewesen, doch Plan, Mentalität und Kollektiv stimmten in einem Sechs-Punkte-Spiel gegen einen direkten Konkurrenten.

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Der Spielverlauf spielte Enzesfeld/H. in die Karten: Bereits nach wenigen Minuten gab es einen Strafstoß, kurz darauf stellte Berke Kuvvet in der 3. Minute auf 1:0. „Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft“, bilanzierte Cvisic, „haben das zweite Tor gemacht und hätten vor der Pause vielleicht schon den Sack zumachen können.“ In der 34. Minute fiel nach einer starken Kombination das 2:0 durch David Tal – das Polster, das bis zum Schluss hielt.
„Gegen einen direkten Konkurrenten ist es ein Sechs-Punkte-Spiel“, erklärte Cvisic. „Uns war klar, dass wir den Gegner nicht fußballerisch an die Wand spielen, sondern viel über den Kampf kommen müssen.“ Sein Fazit: Der Matchplan wurde konsequent umgesetzt, einzig die frühere Entscheidung fehlte. Im physischen und mentalen Bereich sah er sein Team leicht vorn: „Gefühlt wollten wir es einen Tick mehr. Wir haben in den entscheidenden Momenten stark dagegengehalten und bei unseren Treffern auch spielerisch überzeugt.“
In der Chancenbilanz ortete Cvisic Vorteile für seine Mannschaft: Die klareren Möglichkeiten lagen beim BSV, vor allem nach der Pause gab es zwei, drei Hochkaräter, um auf 3:0 zu stellen. Der Gegner kam seiner Einschätzung nach nur zu wenigen Abschlüssen aufs Tor. Am Ball war es ein zerfahrenes Spiel mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten – eine echte Fifty-fifty-Angelegenheit. Einzelne Spieler wollte der Coach nicht herausheben: „Es war kollektiv eine gute Leistung.“
Und der Ausblick bleibt doppelt: weiter hart arbeiten und an die eigene Stärke glauben. „Wenn ich Kampfgeist und Zusammenhalt sehe, weiß ich, dass wir jeden Gegner in der Liga beuteln können. Gehen wir nicht ans Maximum, können wir gegen jeden verlieren. Aber ich bin überzeugt, dass wir diesen Zusammenhalt in jeder Partie abrufen können.“